Karius hatte im CL-Finale eine Gehirnerschütterung

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Loris Karius hatte bei seinen beiden verhängnisvollen Patzern im Champions-League-Finale zwischen dem FC Liverpool und Real Madrid eine Gehirnerschütterung.

Wie von "ESPN" berichtet, wurde der deutsche Torhüter in den Tagen nach dem Spiel von der medizinischen Abteilung des Vereins zu einem Spezialisten nach Boston geschickt. Karius urlaubte zu diesem Zeitpunkt in den Staaten.

Wie das Krankenhaus - das Massachusetts General Hospital - nach dem Bericht und zahlreichen Nachfragen sowie der Zustimmung von Karius selbst bestätigt, wurde beim 24-Jährigen tatsächlich eine Gehirnerschütterung festgestellt.

Karius hatte, vom Schiedsrichter unbemerkt, offenbar einen Ellbogenstoß gegen den Kopf von Sergio Ramos bekommen.

"Am 31. Mai unterzog sich Mr. Karius einer umfangreichen Untersuchung durch Dr. Ross Zafonte und Dr. Lenore Herget. Nach sorgfältiger Betrachtung des Videomaterials vom Spiel und Einbezug einer detailierten Historie - inklusive der Beschreibung der subjektiven Symptome nach dem Kontakt - einer physischen Untersuchung und der Überprüfung weiterer Parameter haben wir festgestellt, dass Mr. Karius während des Spiels am 26. Mai eine Gehirnerschütterung erlitt. Zum Zeitpunkt unserer Untersuchung deuteten die Symptome darauf hin, dass höchstwahrscheinlich eine visuelle, räumliche Dysfunktion nach dem Zwischenfall auftrat. [...] Es ist möglich, dass diese Defizite einen negativen Einfluss auf seine Leistung genommen haben. Wir weisen weiters darauf hin, dass Mr. Karius seit dem Zwischenfall deutliche Fortschritte gemacht hat und wir eine vollständige Erholung erwarten. [...] Wir empfehlen jedoch entsprechende Sicherheitsmaßnahmen, sollte Mr. Karius zur vollen Aktivität zurückkehren wollen", lautet das Statement auf der Website des Krankenhauses.

Textquelle: © LAOLA1.at/APA

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