Endstand
2:0
2:0 , 0:0
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WSG verpasst die Meistergruppe: "Ja, es ist enttäuschend"

Die WSG Tirol erfüllt zwar ihre Pflicht und schlägt den GAK, dennoch bleibt nicht nur die Freude nach den gewonnenen drei Punkten.

WSG verpasst die Meistergruppe: "Ja, es ist enttäuschend" Foto: © GEPA

Die WSG Tirol erfüllt ihre Pflicht – und trotzdem gibt es nicht nur Freude bei den Tirolern. Denn die Top Sechs verpasst die Mannschaft von Philipp Semlic knapp.

Mit einem 2:0-Heimsieg gegen den GAK (zum Spielbericht) verabschieden sich die Tiroler aus dem Grunddurchgang der ADMIRAL Bundesliga mit einem Erfolg, müssen aber dennoch den Weg in die Qualifikationsgruppe antreten.

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Der erhoffte vorzeitige Klassenerhalt bleibt damit aus.

WSG mit gemischten Gefühlen

Torschütze David Kubatta spricht nach dem Spiel im "Sky"-Interview über gemischte Gefühle: "Ja, es ist enttäuschend, aber uns war wichtig, dass wir die drei Punkte holen gegen den direkten Konkurrenten. Das haben wir geschafft und dementsprechend kann ich auch zufrieden sein mit der Leistung."

Damit beginnt für die Tiroler nun erneut die Qualifikationsgruppe – eine Situation, die man in Wattens bereits kennt.

Johannes Naschberger blickt daher pragmatisch nach vorne: "Wir kennen das eh schon aus dem letzten Jahr. Da wird es jedes Spiel ums Ganze gehen, vor dem sind wir sicher gewappnet. Wir haben Erfahrung vom letzten Jahr, vieles ist dabei gewesen vom letzten Jahr und die Ausgangslage ist nicht schlecht."

"Unser Ziel ist erreicht, wenn wir den Klassenerhalt fixiert haben"

Der Fokus liege nun auf der entscheidenden Phase der Saison. Auch Trainer Philipp Semlic richtet den Blick auf das große, noch ausstehende Ziel:

"Unser Ziel ist erreicht, wenn wir den Klassenerhalt fixiert haben. Und das geht jetzt dann in der nächsten Phase, in den nächsten zehn Spielen."

WSG mit guter Ausgangslage für die Quali-Gruppe

Trotz verpasster Meistergruppe befinden sich die Tiroler in einer guten Ausgangslage. Nach der Punkteteilung startet die WSG mit einem komfortablen Vorsprung in die Qualifikationsgruppe.

Die Frage nach dem Klassenerhalt könnte auch in Hinblick auf die Qualität des Kaders damit schon früh vom Tisch sein. Eines bleibt klar: In der Qualifikationsgruppe zählt jedes Spiel und in der Bundesliga kann es auch bekanntlich nach unten sehr schnell gehen.

"Extrem bitter" - GAK enttäuscht

Beim überwiegt nach der Niederlage die Enttäuschung. Alexander Hofleitner hadert vor allem mit den vergebenen Chancen und dem Spielverlauf:

"So kurz nach dem Spiel ist das extrem bitter. Ich glaube, wir haben genug Chancen, ich habe zwei selber. Da muss einfach einmal der Ball rein. Dann kriegst du die rote Karte und direkt das 2:0 – das ist bitter."

Trotzdem hebt er die Moral seiner Mannschaft hervor, denn das Team habe sich nicht aufgegeben und alles reingehauen. "Aber heute war es einfach zu wenig", so der GAK-Stürmer.

"Jedes Spiel ist ein Sechs-Punkte-Spiel"

Für die Grazer geht es nun ebenfalls in die Qualifikationsgruppe – mit zehn entscheidenden Spielen vor der Brust: "Jedes Spiel ist ein Sechs-Punkte-Spiel. Da müssen wir nächste Woche wieder voll angreifen", sagt Hofleitner.

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