Altach - GAK: Gastgeber wollen "Serie brechen"
Der GAK will seinen Erfolgslauf von drei Siegen en suite fortsetzen. "Wir wollen die Welle so lange wie möglich reiten und schnellstmöglich den Nicht-Abstieg fixieren", sagte Trainer Ferdinand Feldhofer. Nur ein Punkt fehlt den "Rotjacken" auf Ried.
Stürmer Alexander Hofleitner war während der Woche kränklich, soll laut Feldhofer aber rechtzeitig fit sein, um die Stürmerposition neben Toptorschütze Ramiz Harakate zu bekleiden.
Der angeschlagene Kapitän und Sturmtank Daniel Maderner ist fraglich. Bei den Altachern fehlt der gesperrte Stürmer Ousmane Diawara.
Sie müssen die bittere Niederlage in Ried wegstecken. Zudem gilt es gegen eine Negativserie anzukämpfen, seit dem GAK-Wiederaufstieg gab es in sechs direkten Duellen noch keinen SCRA-Sieg. "Diese Serie wollen wir morgen brechen", betonte Altach-Trainer Ognjen Zaric.
Sein zu Hause sieben Partien unbesiegtes Team habe in den vergangenen Wochen, auch in Ried bis zum Ausschluss, sehr gut agiert. "Das wollen wir auch morgen." Der Respekt vor den Grazern ist aber groß.
"Sie haben es in den letzten Spielen gut gemacht, kommen sicher mit breiter Brust." Zu erwarten sei eine "umkämpfte" Partie in einem Duell zweier Teams mit "ähnlicher Spielidee".
Blau-Weiß - WSG: Schlusslicht gegen Liga-Zwerg
Für Schlusslicht Blau-Weiß werden die Möglichkeiten, um zu punkten, immer weniger. "Mein Gefühl ist gut, ich erwarte eine intensive Partie. Wir müssen drei Punkte holen", meinte Trainer Michael Köllner vor dem Heimspiel gegen die WSG Tirol (19:30 Uhr).
Weil das jüngste Spiel beim GAK 1:2 verloren wurde, orientiert man sich in Linz lieber am jüngsten Heimspiel - ein 3:2-Erfolg über Ried.
"Ich hoffe, dass wir das Stadion wie gegen Ried in einen Hexenkessel verwandeln können, dass sowohl wir das auf dem Platz anzünden können als auch die Fans auf der Tribüne", sagte Köllner.
Die Gäste wollen nach dem Heim-3:1 gegen den WAC nachlegen. Coach Philipp Semlic verortete sein Team der bisherigen Saison zum Trotz in einer gewissen Außenseiterrolle. "Wir sind der kleinste Verein in dieser Liga. Blau-Weiß hat doppelt so hohen Personalaufwand wie wir", sagte Semlic.
"Wir müssen versuchen, dort alles auf dem Platz zu lassen, unser Herz in die Hand zu nehmen und auf Biegen und Brechen zu punkten." Die WSG liegt nur zwei Punkte hinter Ried, das Thema Klassenerhalt ist jedoch weiter vorrangig.
"Es wäre das Schlimmste, wenn wir da draußen endlich ein Stadion bauen, und du spielst nicht Bundesliga", sagte Semlic mit Blick auf die Infrastrukturoffensive in Wattens.