VAR-Rückblick widerspricht GAK-Coach Feldhofer
Der VAR machte dem Rückblick zufolge einen Fehler, am Ende sei aber die richtige Entscheidung gestanden. GAK-Coach Ferdinand Feldhofer sah dies anders.
Die Aufregung nach dem 2:2 des GAK beim WAC war groß. Die Steirer konnten trotz langer Überzahl nur einen Punkt aus dem Lavanttal entführen.
Nach dem Spiel schimpfte GAK-Trainer Ferdinand Feldhofer bei "Sky" über einen nicht gegebenen Treffer in Minute 41 von Leon Klassen, lieferte sich im Interview ein verbales Fernduell mit WAC-Goalie Nikolas Polster >>>
Der Treffer wurde aufgrund eines leichten Remplers von Murat Satin gegen Polster vom Schiedsrichter einkassiert. Der VAR schaltete sich zwar ein, die Entscheidung blieb aber bestehen.
VAR-Eingriff war Fehler
"Das war kein Foul", meinte Feldhofer. Der VAR-Rückblick widerspricht: "In den Minuten 37 und 41 ist erkennbar, dass sich der GAK-Spieler #7 bei einem Eckstoß jeweils bewusst in den Weg stellt und so den Torhüter mit einem Körperkontakt von einer möglichen Abwehrhandlung wegblockt. Dieses absichtliche Blocken stellt ein Vergehen dar, welcher der Schiedsrichter korrekterweise in beiden Situationen ahndet."
Der Eingriff des Videoschiedsrichters sei demnach ein Fehler gewesen. "Der VAR sollte die in Minute 41 am Spielfeld getroffene Entscheidung bestätigen", heißt es.
Auch die Rote Karte an WAC-Kicker Marco Sulzner in Minute elf wurde vom VAR-Rückblick bestätigt. An der hatte aber ohnehin niemand etwas auszusetzen.