TV-Streit: So wird der SKN St. Pölten stimmen

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Auf die Bundesliga kommt am Dienstag eine große Konfrontation zu: Die Entscheidung über die Neuverteilung der TV-Gelder.

Rapid und Sturm, die sich gegen eine Änderung des bisherigen Schlüssels stemmen, müssen auf mindestens drei Mitstreiter hoffen, um die notwendige Zweidrittel-Mehrheit zu verhindern. Auf den SKN St. Pölten können sie dabei nicht zählen.

"Wir stimmen wieder für eine Änderung. Weil wir glauben, dass die gesamte Verteilung ohnehin noch einmal aufgeschnürt werden muss", sagt Manager Andreas Blumauer gegenüber dem "Kurier".

Schon beim letzten Mal waren die Niederösterreicher auf der Seite jener Klubs, die für eine Änderung stimmten. Der Wegfall der Zuschauerzahlen als Verteilungsfaktor soll dem SKN nach deren Berechnungen rund 200.000 Euro Mehreinnahmen verschaffen.

Auch der Geldfluss an die Teams der 2. Liga müsse aus Blumauers Sicht wieder erhöht werden.

Die Fronten sind jedenfalls verhärtet: "Ich glaube wirklich, dass es eskalieren wird. Es droht sogar der große Crash, ich sehe mittlerweile keinen Ausweg mehr", zitiert die Tageszeitung einen nicht näher genannten Vertreter der Teilnehmer an der Klubkonferenz.

Beide Seiten haben im Falle einer Niederlage in der Verhandlung bereits rechtliche Schritte angekündigt.

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