"Fußball ist nicht immer nur ein Job, sondern auch eine Herzensangelegenheit. Sonst würde ich das nicht machen, sonst wäre ich daheim geblieben."
"Das geht mir persönlich schon nahe. Fußball ist nicht immer nur ein Job, sondern auch eine Herzensangelegenheit. Sonst würde ich das nicht machen, sonst wäre ich daheim geblieben", findet Köllner ehrliche Worte.
Der Abstieg würde einerseits einen "Rieseneinschnitt für jeden einzelnen Spieler" aus finanzieller Ebene bedeuten, andererseits habe man den blau-weißen Anhang im Stich gelassen: "Das ist für viele Religion. Die tun die ganze Woche nichts anderes, als über Blau-Weiß nachzudenken."
Deshalb könne er sich im Moment des Abstiegs "0,0 mit mir persönlich beschäftigen", erklärt der sichtlich getroffene Coach.
Letztes Seidl-Spiel für Blau-Weiß?
Auch auf dem Spielersektor wird sich einiges tun. Aktuell haben nur 14 Spieler aus dem aktuellen Kader einen Vertrag für die kommende Saison, wobei sich unter ihnen auch Personalien wie Simon Seidl befinden, die den Weg in die Zweitklassigkeit tendenziell nicht mitmachen werden.
"Ich habe noch ein Jahr Vertrag. Man wird sehen, was kommt", erklärt Seidl, der stark vom SK Sturm umworben werden soll.
Direkt nach dem Abstieg sei "ein sehr schwerer Zeitpunkt, um sich über sowas Gedanken zu machen", meint Sportdirektor Schösswendter auf die Kaderplanung angesprochen.
Gleichzeitig stellt er klar: "Es gibt genug Spieler mit Qualität, die Vertrag haben."
Schösswendter angezählt?
Ob Schösswendter trotz Vertrags bis 2028 für die künftige Kaderplanung noch zuständig sein wird, scheint nicht gesichert. Nach Schlusspfiff ertönte der eine oder andere "Schösswendter raus"-Ruf im Hofmann Personal Stadion.
Geschäftsführer Christoph Peschek dazu: "Über Personalien jetzt zu diskutieren, noch dazu in einer Emotion, macht überhaupt keinen Sinn."
Grundsätzlich gelte, auch ihn Bezug auf seine eigene Zukunft: "Wir werden die Dinge schonungslos analysieren, Schlussfolgerung ziehen und alles dran setzen, wieder aufzusteigen."