Nichts wurde es mit dem erhofften dritten Meistertitel in Serie!
Der SK Sturm Graz erledigt zwar die eigenen Hausaufgaben und schlägt zum Abschluss den SK Rapid verdient mit 2:0. Weil im Parallelspiel der LASK aber ebenfalls voll punktet, wandert der Meisterteller 2025/26 nach Oberösterreich.
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Zwischen Enttäuschung und Freude
Nach Schlusspfiff hielt sich die Enttäuschung bei allen Beteiligten in Grenzen. Auch weil der Abschied von Kapitän Stefan Hierländer im Vordergrund stand.
Der 35-Jährige verlässt die "Blackies" nach zehn Jahren und verabschiedete sich mit einem traumhaften Freistoßtreffer in der Nachspielzeit.
"Vizemeister ist trotzdem ein geiles Gefühl. Gratulation an den LASK, sie haben sich das verdient. Wir haben alles gegeben, in diesem Jahr wollte es aber nicht sein. Nächstes Jahr geht es weiter", so Shootingstar Jacob Peter Hödl.
Zwei Punkte fehlten auf den Titel
Jon Gorenc-Stankovic analysierte das Ganze etwas distanzierter: "Enttäuscht. Aber wir haben den Titel nicht heute verspielt. Wir müssen trotzdem stolz sein, wir haben eine gute Saison gespielt und waren immer oben dabei. Am Ende müssen wir dem LASK gratulieren, sie haben eine tolle Saison gespielt."
Am Ende fehlten zwei Punkte auf den LASK, die man während einer Unentschieden-Serie in der Meistergruppe verspielte. Die Elf von Fabio Ingolitsch blieb zwar in allen zehn Spielen ungeschlagen, holte gleichzeitig aber auch nur vier Siege.
"Natürlich ist es schade, dass der LASK seine Hausaufgaben gemacht hat. Ich bin aber ehrlich, es war auch zu erwarten vor diesem Spiel. Wir haben einfach versucht, den Fans einen perfekten Abschluss zu geben, und das ist uns gelungen", analysierte Ingolitsch auf der Pressekonferenz.