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Wer wo im Europacup einsteigt

Die Bundesliga-Saison 2025/26 ist (fast) Geschichte, die EC-Teilnehmer stehen großteils fest. Wo sie einsteigen und wie es mit etwaigen Setzungen aussieht:

Wer wo im Europacup einsteigt Foto: © GEPA

Die Saison 2025/26 in der ADMIRAL Bundesliga ist zu großen Stücken geschlagen.

Die Platzierungen eins bis vier sowie der Sieger des UNIQA ÖFB-Cups stehen fest, einzig der fünfte Europacup-Teilnehmer muss noch über das ligainterne Europacup-Playoff ermittelt werden.

Daraus ergeben sich folgende Europacup-Teilnehmer für die internationale Saison 2026/27:

Meister (LASK):

  • Einstieg im Champions-League-Playoff des Meister-Wegs der Quali, dort sehr wahrscheinlich ungesetzt

  • Bei Scheitern fix in der Europa-League-Ligaphase vertreten

Die "Athletiker" werden für ihren historischen Meistertitel mit einer Rückkehr in eine internationale Ligaphase belohnt. Selbst eine Champions-League-Teilnahme scheint möglich.

Der einzige schon jetzt feststehende mögliche Playoff-Gegner ist der schottische Meister Celtic Glasgow.

Vizemeister (SK Sturm):

  • Einstieg in Runde 2 der Champions-League-Qualifikation im Liga-Weg, dort je nach weiterem Abschneiden von Aston Villa gesetzt oder nicht

  • Bei Scheitern in Runde 3 der Europa-League-Qualifikation (Liga-Weg), bei erneutem Scheitern im Playoff der Conference-League-Qualifikation (Liga-Weg)

Die "Blackies" haben eine Ligaphasen-Teilnahme noch nicht sicher, können aber auf gleich zwei Fangnetze zurückgreifen. Für eine Setzung in der zweiten CL-Quali-Runde gilt es nun, Aston Villa die Daumen zu drücken.

Wenn die "Villans" die Europa League gewinnen und gleichzeitig unter den Top-4 in der Premier League bleiben, ist Sturm fix gesetzt und würde entweder auf den schottischen Vize-Meister (Hearts of Midlothian) oder jenen aus Polen (noch offen) treffen.

Ansonsten wären die Grazer ungesetzt und hätten mit entweder Fenerbahce Istanbul, Bodö/Glimt oder dem griechischen Vize (noch offen) ein deutlich schwereres Los.

Dritter (FC Red Bull Salzburg):

  • Einstieg entweder in Runde 3 der Europa-League-Qualifikation (Liga-Weg) oder im Playoff der Europa-League-Qualifikation (Liga-Weg), je nach weiterem Abschneiden von Aston Villa, egal in welcher Runde gesetzt

  • Bei Scheitern entweder im Playoff der Conference-League-Qualifikation (Liga-Weg) oder direkt in der Conference-League-Ligaphase

Die "Bullen" profitieren davon, dass Cup-Sieger LASK auch Meister wurde, und erben so den Europa-League-Startplatz. Ähnlich wie auch Sturm gilt es nun ein Auge auf Aston Villa zu halten, allerdings mit anders gelagerten Hoffnungen.

So soll - aus Salzburger Sicht - zwar Aston Villa ebenfalls die Europa League gewinnen, in der Premier League aber nicht in den Top-4 landen. Dann würden die "Bullen" erst im Playoff einsteigen und eine Ligaphasen-Teilnahme schon sicher haben.

Vierter (FK Austria Wien):

  • Einstieg in Runde 2 der Conference-League-Qualifikation im Liga-Weg, dort gesetzt

  • Bei Scheitern fixes Europacup-Aus

Die "Veilchen" steigen erneut früh im Sommer in der Conference-League-Qualifikation ein. In Runde zwei wären sie noch gesetzt, danach - sofern man keine Setzung fürs Playoff "erbt" - nicht mehr.

Europacup-Playoff-Sieger (SK Rapid, Wolfsberger AC oder SV Ried):

  • Einstieg in Runde 2 der Conference-League-Qualifikation im Liga-Weg, Rapid dort fix gesetzt, WAC und Ried wahrscheinlich gesetzt

  • Bei Scheitern fixes Europacup-Aus

Rapid muss schon wieder in die "Verlängerung" und spielt sich entweder mit dem WAC oder der SV Ried das finale Europacup-Ticket aus, welches immerhin für die Conference-League-Qualifikation berechtigt.

Rapid wäre ab Runde 2 bis ins Playoff fix gesetzt. Dem WAC und Ried würde, Stand jetzt, der allgemeine österreichische Koeffizient knapp für eine Setzung in Runde 2 reichen, danach wäre man fix ungesetzt - sofern man keine Setzung fürs Playoff "erbt".

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