Endstand
1:0
1:0 , 0:0
NEWS

Sturm dreht Heimtrend: "Wir wollten das Spiel unbedingt gewinnen"

Sturm gewinnt 1:0 und feiert den dritten Heimsieg in Serie. Beganovic trifft vom Punkt, Ingolitsch lobt die defensive Stabilität und betont: "Die Krise ist gar nicht so scharf, wie viele glauben."

Sturm dreht Heimtrend: "Wir wollten das Spiel unbedingt gewinnen" Foto: © GEPA

Sturm Graz gewinnt in der 20. Runde der ADMIRAL Bundesliga gegen Blau-Weiß Linz knapp mit 1:0 (Zum Spielbericht >>>).

Nach dem dritten Heimsieg in Serie sprechen die Grazer über Geduld, Vertrauen und eine unnötig hektische Schlussphase.

Beganovic als Matchwinner

Belmin Beganovic sorgt vom Punkt für die Entscheidung. Der Strafstoß sei aufgrund des Ausfalls des etatmäßigen Elfer-Schützen Kiteishvili bereits vor dem Spiel geregelt gewesen. "Der Trainer hat gesagt, wenn es einen Elfmeter gibt, dann bin ich mir sicher, dass du ihn machst." Der Offensivmann behält die Nerven und trifft.

"Wir wussten, dass es ein schweres Spiel wird", erklärt Beganovic nach dem Spiel bei "Sky". Gegen Blau-Weiß sei es nie einfach, auch wenn die Tabelle etwas anderes suggeriere. Umso wichtiger sei es gewesen, die eigenen Abläufe durchzubringen. "Wir wollten das Spiel unbedingt gewinnen – und das ist uns gelungen."

Frühes Zeichen – frischer Wind

Schon in der Anfangsphase setzt Gizo Mamageishvili ein Ausrufezeichen. Sein Seitfallzieher klatscht an die Latte. "Unser Ziel war es, das Spiel zu gewinnen", sagt er später. Die Fans haben zusätzliche Motivation gegeben. "Unglaublich, welche Unterstützung wir bekommen."

Trainer Fabio Ingolitsch sieht genau diesen Mut als Schlüssel. "Wir haben defensiv eine sehr stabile Leistung gebracht und aus dem Spiel heraus kaum etwas zugelassen." Nach vielen Heimniederlagen im Herbst arbeite man konsequent an der Stabilität – mit Erfolg. Drei Heimspiele unter Ingolitsch, drei Siege.

Die jungen Spieler hätten frischen Wind gebracht. "Das ist genau der Weg, den wir gehen wollen."

Hektik zum Schluss

Unruhig wird es dennoch. Nach einer Rangelei sieht Mitchell Rot. Ingolitsch spricht von einer unnötigen Aktion. In Führung brauche es keine Provokationen, sondern Ruhe. Die Unterzahl mache die Schlussphase hektischer als nötig – und koste zusätzlich Kraft für die kommende Woche.

Trotzdem überwiegt für den 33-Jährigen das Positive. Sturm steht zumindest vorübergehend an der Tabellenspitze. Die Diskussion um eine angebliche Krise sieht Ingolitsch gelassen: "Die Krise ist gar nicht so scharf, wie viele glauben."

Sturm gewinnt ohne Glanz, aber mit Kontrolle. Die Folge ist die vorläufige Tabellenführung. Zumindest bis nach dem Schlusspfiff des Topspiels zwischen LASK und Red Bull Salzburg (Zum LIVE-TICKER>>>).

Kommentare