Stadion: Sturm Graz und GAK reagieren auf Stadt-Vorschlag
Die Stadt und das Land sollen das Stadion errichten und besitzen. Die Vereine sollen inklusive aller Vermarktungsrechte gemeinsam pachten.
Mit den beiden Bundesligisten SK Sturm Graz und GAK ist laut einer Aussendung der Stadt Graz am Donnerstag nach einem Gespräch über die neu vorliegenden Stadion-Pläne Einigkeit über eine gemeinsame Perspektive erzielt worden.
Das Konzept, wonach Stadt Graz und Land Steiermark das Stadion gemeinsam errichten und besitzen, während die Vereine das Stadion inklusive aller Vermarktungsrechte gemeinsam pachten, soll weiterverfolgt werden.
"In der kommenden Woche ist ein gemeinsames Gespräch unter Einbeziehung des Landes Steiermark vorgesehen. Dabei wird deutlich gemacht, dass die Umsetzung dieser Perspektive nur möglich ist, wenn sich auch das Land Steiermark an dem Projekt beteiligt und den eingeschlagenen Weg mitträgt", hieß es.
Ziel sei eine entsprechende Zustimmung des Landes zu erreichen. Damit könnte im Februar im Gemeinderat eine weitere richtungsweisende Entscheidung getroffen werden.
Entscheidung noch vor Gemeinderatswahl
Wirtschaftliche sowie technische Konkretisierungen sollen in weiterer Folge in den kommenden Wochen gemeinsam von Stadt, Land und Vereinen erarbeitet werden.
Diese bilden die Grundlage für einen Planungsbeschluss, der im Mai fallen könnte. Die KPÖ-geführte Stadtregierung will die Entscheidung über die Zukunft des Stadions jedenfalls noch in dieser Gemeinderatsperiode treffen.
Neues Stadion soll CL-tauglich sein
Der nun vorliegende Plan sieht eine Modernisierung des Stadions mit einem Investitionsvolumen von rund 60 bis 70 Millionen Euro vor.
Geplant sind unter anderem eine Absenkung des Rasens zur Kapazitätserhöhung auf rund 20.000 Zuschauer, die Herstellung der Champions-League-Tauglichkeit, ein gezielter Ausbau des Hospitality-Bereichs, die Erneuerung der Stadiontechnik, Verbesserungen an der Fassade sowie eine Neugestaltung des Stadionvorplatzes.