Leihgabe Beljo hatte seinerseits schon vier Saisontore in den drei Bewerben zu Buche stehen, hat angesichts seiner Spielzeit aber schon noch mit Anlauf- und Effizienzschwierigkeiten zu kämpfen. Unvergessen etwa seine vergebene Chance beim Auswärtsspiel in Braga.
Beljo zeigt Klauß schon mehr
Beim Derby-Tor war das Glück aufseiten des 22-jährigen Kroaten. Etwas überrascht kam er zum Kopfball, der gegen die Laufrichtung von Samuel Sahin-Radlinger in die richtige Ecke kullerte.
In der angespannten Personalsituation umso wichtiger, dass die einsatzfähigen Stammspieler treffen. Für Sturmkollege Guido Burgstaller war das Derby der erste Einsatz nach der Verletzungs-Auszeit, Neuzugang Ryan Mmaee ist noch nicht fit und Newcomer Nikolaus Wurmbrand macht gerade erst seine Bundesliga-Erfahrungen.
Wie geht's eigentlich...? So schlagen sich die Rapid-Abgänge
Für Robert Klauß ist das Vertrauen in Beljo gut begründet: "Es hat sich bei ihm schon angedeutet. Er hat sehr, sehr gut trainiert und die Bude getroffen - auch aus Situationen, in denen man normalerweise kein Tor macht."
Auch im Derby sei er trotz des glücklichen Ablaufs des Treffers an der richtigen Stelle gestanden: "Und es wird sicherlich auch im Kopf bleiben, wenn er vor der West im Derby trifft. Das gibt ihm hoffentlich einen Push."
Ein wichtiges Erfolgserlebnis auf dem Entwicklungsweg
In der abgelaufenen Saison war Beljo beim FC Augsburg nur Joker, kam lediglich dreimal von Beginn weg zum Einsatz und konnte auch nicht mit Scorern aufzeigen.
Dementsprechend waren die ersten leicht "rostigen" Wochen für den Rapid-Trainer kein Wunder. "Er kam zu uns und hatte vorher sehr wenig gespielt. Das macht auch etwas mit einem jungen Spieler. Du brauchst Rhythmus, du brauchst Vertrauen. Das hatte er nicht und wir können es ihm geben."