Schopp: "Riesengroße Sache für TSV Hartberg"

Schopp: Foto: © GEPA
 

Der TSV Hartberg bleibt in der Bundesliga eine Erfolgsstory!

Ein knapper 1:0-Sieg beim SKN St. Pölten und Schützenhilfe aus dem Innviertel (mehr Infos >>) bescheren den Mannen aus der Oststeiermark Platz eins in der Qualifikationsgruppe. Für Trainer Markus Schopp "hochverdient" und eigentlich nur sich selbst zuzuschreiben, wieso man um die Spitzenposition zittern musste.

"Es ist eine riesengroße Geschichte, dass der TSV Hartberg die Qualirunde gewonnen hat. Es war von Anfang an unser erklärtes Ziel und ist sicher hochverdient. Wenn man sich den Verlauf der letzten Runden anschaut, dann sieht man, dass wir es unnötig spannend gemacht haben."

Zur Belohnung gibt es jetzt gegen die Wiener Austria ein "Finale" um das Conference-League-Playoff. Dieses findet dank Platz eins in der Qualigruppe vor Fans in der Steiermark und nicht in Wien-Favoriten statt.

Ein schöner Bonus für Schopp, der im "Sky"-Interview nach dem Spiel vollen Angriff von seiner Mannschaft verspricht: "Es ist erstens ein verdienter siebter Platz und zum Zweiten ist es angenehm für den TSV Hartberg, ein Heimspiel zu haben, mit dem wenige gerechnet haben. Und das kann ich verspreche: Ein Heimspiel, in dem der TSV Hartberg alles raushauen wird."

Rotation führt zum Erfolg

Schopp wurde gegen St. Pölten auch für seinen Mut belohnt. Etliche zuletzt nur wenig berücksichtigte Akteure bekamen von ihrem Trainer die Chance, ihr Können zu zeigen, und nutzen diese.

"Großes Lob an alle. Heute kann ich hinten beginnen und vorne aufhören. An alle Spieler, die über die letzten Wochen hin auf Einsätze gewartet haben und der Situation zum Opfer fallen, dass der ein oder andere momentan in den taktischen Überlegungen für mich oft eine andere Rolle spielt", so Schopp.

(Text wird nach VIDEO fortgesetzt)

Nachsatz: "Das heutige Spiel gibt mir das Gefühl, dass man das ein oder andere probieren kann, was in der Vergangenheit so nicht funktioniert hat."

Schopp-Zukunft weiter ungeklärt

Ob er es sein werde, der mit der Mannschaft "das ein oder andere probieren kann", lässt sich Schopp erneut nicht entlocken.

Präsidentin Brigitte Annerl bestätigte zwar, mit dem Erfolgstrainer über dessen Zukunft gesprochen zu haben, in welche Richtung es gehe, sei aber nach wie vor unklar.

Darauf Einfluss nehmen könne der Verein sowieso nicht, führt Schopp im Nachgang der Partie aus.

"Beeinflussen tu nur ich es mit meiner Familie. Im Moment gibt es keine Entscheidung, und so wollen wir das auch stehen lassen."

Textquelle: © LAOLA1.at Zum Seitenanfang »

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