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Schmid-Verlängerung in Hartberg? Das ist der Stand

Mit den Steirern schaffte Manfred Schmid heuer den Einzug in die Meistergruppe der ADMIRAl Bundesliga. Nun gab es erste Gespräche über dessen Zukunft.

Schmid-Verlängerung in Hartberg? Das ist der Stand Foto: © GEPA

Erfolgstrainer Manfred Schmid führte den TSV Hartberg ins Cup-Finale und in dieser Saison auch in die Meistergruppe der ADMIRAL Bundesliga.

Seine Arbeit wird bei den Steirern geschätzt, seine Zukunft beim Klub ist jedoch offen: Aktuell läuft Schmids Vertrag nach dieser Saison nämlich aus.

Wie die "Kleine Zeitung" berichtet, soll es diese Woche erste Gespräche zwischen dem 55-Jährigen und Obmann Erich Korherr gegeben haben.

"Kann weder Ja noch Nein sagen"

Schmid soll in dem Gespräch auch seine Ideen für die Zukunft präsentiert und signalisiert haben, dass er sich eine weitere Zusammenarbeit mit dem TSV Hartberg vorstellen kann.

Eine finale Entscheidung ist noch nicht gefallen, soll aber in den nächsten 14 Tagen getroffen werden – dann endet laut Korherr die auferlegte Deadline.

"Ich kann weder Ja noch Nein sagen, es geht sowohl als auch", kommentiert Korherr eine mögliche Verlängerung mit Schmid. Knackpunkt könnten unterschiedliche Auffassungen über die sportliche Zukunft der Hartberger sein.

Hartberg muss sparen

"Man muss sich genau anschauen, was jeder will. Die Rahmenbedingungen werden sich stark verändern und auch der Kader. Da muss man dann eben schauen, ob man zusammenfindet", so Korherr.

Aufgrund der geringeren Fernsehgelder und niedrigerer Prämien der UEFA fehle Hartberg in der kommenden Saison ein "hoher sechsstelliger Betrag", so Korherr. "Wir müssen schauen, dass wir den Kader nicht so groß halten und bei vielen Verträgen genau hinschauen", so der Obmann über Einsparungen beim Spielerpersonal.

"Hartberg bekommt um 15 Prozent weniger“, so Korherr, der 800.000 bis 900.000 Euro einsparen muss, gegenüber der "Krone". "Das sind einige Spielergehälter."

Durch Sponsoren könne man zwar einiges ausgleichen, teure Ablösen seien künftig aber nicht mehr stemmbar.

Verbesserung der Infrastruktur

Dazu kommen infrastrukturelle Themen - die zuletzt erst Cheftrainer Manfred Schmid kritisiert hatte (Mehr Infos>>>).

So benötigt es einen exklusiven Trainingsplatz für die Kampfmannschaft, der nicht mit Schülern geteilt werden muss. Der Bau eines neuen Schulplatzes im Areal der Profertil Arena ist bereits geplant. Kostenpunkt: 350.000 Euro.

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