Endstand
1:1
1:1 , 0:0
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Schiri-Ärger bei BW Linz: "Habe die Schnauze voll!"

Eine Szene aus der ersten Hälfte im Spiel gegen Hartberg sorgte bei den Oberösterreichern für Unverständnis.

Schiri-Ärger bei BW Linz: "Habe die Schnauze voll!" Foto: © GEPA

Bei Bundesliga-Schlusslicht FC Blau-Weiß Linz gab es nach dem Punktgewinn in Hartberg (Spielbericht >>>) Lob für den Auftritt der Mannschaft, aber auch Ärger über Schiedsrichter und VAR.

Die Szene, die für Diskussionen sorgen sollte, ereignete sich nach einer guten halben Stunde. Hartbergs Youba Diarra stieg Christopher Cvetko, der im Strafraum zum Kopfball hochsteigen wollte, auf den Fuß.

Referee Julian Weinberger winkte sofort ab und entschied nicht auf Elfmeter. Auch von Video-Schiedsrichter Walter Altmann kam kein Hinweis, sich die Szene nochmal anzusehen.

Unmut über Kommunikation in der Halbzeitpause

"Meiner Meinung nach ist das ein ganz klarer Elfmeter", sagte Cvetko nach dem Spiel im "Sky"-interview. "Ich habe Weinberger gefragt: 'Wann ist es ein Elfmeter?' Er sagt: Diarra steigt mir drauf, aber nur minimal. Wenn man internationale Spiele schaut, wird für viel weniger ein Elfmeter gegeben. Wir kennen uns selbst nicht mehr aus."

Blau-Weiß-Cheftrainer Michael Köllner wollte die Szene nicht groß diskutieren, sagte beim Anschauen der Wiederholung lediglich: "Also was der VAR da macht...". Für Unmut sorgte aber nicht nur die Szene an sich, sondern auch die Kommunikation mit den Unparteiischen in der Halbzeitpause.

"Wenn ich den Referees dann sage, dass es ein Skandal ist, dass die Szene nicht zumindest nochmals angeschaut wird und ich bekomme von Assistent (Andreas, Anm.) Heidenreich nur präpotente, blöde Antworten, dass nur unser 0:1 ein Skandal war – dann ist der Punkt erreicht, an dem ich die Schnauze voll habe!", sagte Christoph Schößwendter, Sportdirektor der Linzer, der "Kronen Zeitung".

Der Hintergrund: Blau-Weiß-Verteidiger David Riegler hatte seine Mannschaft mit einem missglückten Rückspiel, das im eigenen Tor landete, früh in Rückstand gebracht. Trainer Köllner fand die Kommunikation der Unparteiischen in der Pause respektlos. "Da muss man als Schiedsrichter ein bisschen kürzertreten."

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