"Er spielte eine sehr gute Vorbereitung und bringt auch Erfahrung aus der deutschen Bundesliga in Mainz mit. Er trifft, er geht voran, ist sehr kommunikativ und ist natürlich auch ein Österreicher", sagte Röhl über den Kärntner, der zum Saisonstart den Vorzug gegenüber Stefan Lainer auf der Rechtsverteidigerposition bekommen wird.
Der erst 23-Jährige zeigte sich dem Kapitänsamt gegenüber nicht abgeneigt. "Ich würde den Job liebend gerne übernehmen", sagte Veratschnig. Man habe unter dem neuen Trainer bereits jetzt viel Neues gelernt. "Sei es mit Ball, gegen den Ball, Standards."
Veratschnig und Kollegen ist es vorbehalten, in Salzburg wieder Euphorie zu entfachen. Der Klub ist mit dem prozentual größten Zuschauerrückgang der Liga konfrontiert. 2025/26 kamen durchschnittlich 11.211 Fans ins Stadion und damit 7,11 Prozent weniger als in der Vorsaison. Auch die Nachfrage in den lukrativen VIP-Logen war schon einmal höher.
Herausforderung tiefer Block
Salzburg soll künftig wieder für "Erfolg und hohe Intensität" stehen, so formulierte es Röhl. "Das sind die Grundelemente. Und trotzdem wollen wir vor allem mehr Tore schießen." Salzburgs Torausbeute sank von rekordverdächtigen 110 in der Saison 2019/20 auf zuletzt 56.
"Wir wollen in den richtigen Momenten nach vorne spielen und müssen eine neue Facette in Ballbesitz reinbekommen. Wir werden nicht nur auf aktiv mitspielende Gegner, sondern auch auf tiefe Blöcke treffen. Wenn wir für jegliche Aufgaben Lösungen finden, haben wir eine große Möglichkeit, wieder ganz oben zu stehen", sagte Röhl.
Eine erste Gelegenheit, dies unter Beweis zu stellen, ergibt sich am Samstag beim Pflichtspielauftakt im Cup gegen den Regionalligisten Oberwart.