Rieder Dämpfer in Graz - Senft: "Ein irreguläres Tor"
Während es für die Rieder eine Enttäuschung gibt, zeigen sich die Grazer sehr zufrieden mit ihrem Auftritt.
Für die SV Ried setzt es in der 21. Runde der ADMIRAL Bundesliga einen herben Rückschlag im Kampf um die Meistergruppe. In Graz müssen sich die Rieder mit 1:2 dem GAK geschlagen geben (Zum Spielbericht>>>).
Dabei zeigt sich die SVR über einen Großteil der Partie sehr ungefährlich. Erst in der Nachspielzeit gelingt es den Oberösterreichern, die stark spielende Abwehrkette der Grazer zu durchbrechen.
Ried-Keeper Andreas Leitner zieht nach der Partie ein klares Fazit: "Der GAK hat es sehr gut gemacht, sie haben uns mit ihrem Auftreten definitiv überrascht. Wir konnten darauf einfach nicht gut genug reagieren."
Senft sieht irreguläres Tor
Der Spielverlauf spielte den Riedern dabei nicht in die Karten. Der GAK ging gleich mit den ersten beiden richtigen Chancen durch Alexander Hofleitner (7.) und Ramiz Harakate (26.) in Führung.
Der erste Treffer durch Hofleitner fiel dabei nach einer Freistoßflanke, wobei sich Harakate bei der Flanke im Abseits befand und einen Verteidiger blockte.
Ried-Trainer Maximilian Senft hat dabei eine klare Meinung zur Führung der Grazer. "Wir bekommen das 1:0, das nach der Regelschulung Anfang des Jahres ein irreguläres Tor ist. Block aus dem Abseits wurde uns vorher erklärt", sagt Senft im "Sky"-Interview nach der Partie.
Dennoch richtet sich der Blick des Trainers der Innviertler klar nach vorne: "Wir sind nicht ans Leistungsmaximum gekommen. Solche Spiele gibt es. Wir müssen das heute verdauen. Ab morgen bereiten wir uns auf das Cup-Halbfinale gegen den LASK (Mittwoch 20:30 Uhr im Live-Ticker) vor. Das wird ein ganz anderes Spiel mit uns in der Underdog-Rolle."
Feldhofer: "Genau das brauchen wir jetzt."
Während es für die Rieder einen Rückschlag im Meistergruppen-Rennen gab, konnnten die Grazer wichtige drei Punkte im Abstiegskampf bejubeln.
"Wir waren mutig und haben gute Lösungen mit und gegen den Ball gefunden. Das müssen wir für die nächsten Spiele abspeichern. Wir hatten in der zweiten Halbzeit einige Chancen und müssen uns selbst an der Nase nehmen, dass wir den Sack nicht zugemacht haben. Was zählt, ist: Wir waren heute richtig am Punkt", sagt GAK-Trainer Ferdinand Feldhofer nach der Partie.
Zudem fügt er hinzu: "Genauso müssen wir auftreten. Genau das brauchen wir jetzt im Finale"