Ried trauert zwei Punkten nach: "Waren dem Sieg näher"
Ried sah sich dem Sieg näher und dennoch war es der GAK, der am Ende beinahe den Lucky Punch gelandet hätte. Die Innviertler zeigten einmal mehr ihre Stärke bei Standards.
Am Ende stand in der 27. Runde der ADMIRAL Bundesliga ein 1:1-Remis im Qualigruppen-Spitzenspiel zwischen dem GAK und der SV Ried (zum Spielbericht>>>).
Ein Punkt, der keinem der beiden Teams so richtig weiterhilft, den man aber dennoch gerne mitnimmt, wie von beiden Seiten nach dem Spiel zu hören ist.
"Will dort sein, wo die gefährliche Zone ist"
Ebenso ist von Akteuren beider Teams zu vernehmen, dass mehr drinnen gewesen wäre. "Wir sind ein bisschen traurig, aber den Punkt nehmen wir gerne", so GAK-Torschütze Ramiz Harakate nach dem Spiel am "Sky"-Mikrofon.
Sein viertes Tor in den letzten vier Spielen freute ihn natürlich trotzdem. Die Form stimmt beim Franzosen. "Ich versuche, immer dort zu sein, wo die gefährliche Zone ist. Ich bin sehr glücklich, dass ich es wieder geschafft habe", sagt er.
Sein Pendant auf Seiten der Rieder, Nikki Havenaar, sieht das genau gegenteilig: "Meiner Meinung nach haben wir eine sehr gute Leistung gebracht. Aufgrund der Chancen im Spiel waren wir dem Sieg näher."
Und wieder ein Standard
Der Leistung der Innviertler zollte auch Harakate Anerkennung. "Es war schwierig für uns, die Rieder haben sehr gut gespielt", so der 23-Jährige. Gleichzeitig hob er aber auch die Leistung seines Teams hervor, denn schließlich habe man aus dem Spiel heraus kein Gegentor bekommen.
Dieses fiel durch die Spezialität der SV Ried: Ein Standard war es einmal mehr, der die Senft-Elf jubeln ließ. Havenaar köpfte nach Pomer-Freistoß zum Ausgleich ein. "Standards waren immer unsere Stärke, wir trainieren das jede Woche. Ich bin sehr glücklich, dass wir uns heute als Mannschaft belohnen konnten", freut sich der Torschütze.
Unmittelbar vor dem Abpfiff wäre beinahe tatsächlich noch der Siegtreffer für den GAK gefallen, als die Rieder im Spielaufbau den Ball verlieren. Der eingewechselte Satin versucht es aus der Distanz und verfehlt nur knapp. "Murat ist ein sehr guter Spieler, beim nächsten Mal wird er treffen", ist sich Harakate sicher.