Rapid hadert mit dem Verletzungsteufel

 

Der grün-weiße Erfolgslauf geht auch in Hartberg weiter. Mit einem knappen 1:0-Erfolg (Spielbericht >>>) festigt Rapid den zweiten Rang und verkürzt den Abstand zu Liga-Krösus RB Salzburg auf fünf Punkte.

Die drei Zähler in der Oststeiermark müssen die Wiener aber teuer bezahlen.

Strebinger-Ersatzmann Tobias Knoflach erwischte es bereits beim Aufwärmen an der Achillessehne, wodurch der 23-jährige Paul Gartler in der Bundesliga debütierte. Kelvin Arase musste hingegen nach einem wuchtigen Zusammenprall mit Tobias Kainz vom Feld getragen werden.

Damit nicht genug humpelte auch Goldtorschütze Taxiarchis Fountas mit Wadenproblemen vom Feld. Zudem lief der für Arase eingewechselte Koya Kitagawa in der Nachspielzeit unrund über den Rasen der Profertil Arena.

Kühbauer: "Untersuchungen abwarten"

(Text wird unter dem Video fortgesetzt)

Bereits zum Bundesliga-Neustart erwischte es Rapid mit den Ausfällen von Christopher Dibon (Kreuzbandriss), Mario Sonnleitner (Muskelfasereinriss im Oberschenkel) und Thomas Murg (Innenbandverletzung) hart. Der Ausfall von Richard Strebinger, der vor knapp zwei Wochen das Lazarett mit Rückenproblemen auffüllte, sorgte im Westen Wiens endgültig für Ernüchterung.

Wie schwerwiegend die Verletzungen der neuen Sorgenkinder ist, steht aktuell noch in den Sternen. Rapid-Trainer Didi Kühbauer gibt im Sky-Interview eine erste Einschätzung ab: "Arase war kurzfristig weg, da besteht der Verdacht auf Gehirnerschütterung. Es wird wahrscheinlich so sein, dass er nächste Partie sicher nicht dabei ist. Bei Fountas ist es eine Muskelverletzung, da muss man die genaue Untersuchung abwarten. Hoffentlich haben sie sich nichts Gröberes zugezogen."

Rapid läuft somit Gefahr, zum Re-Match gegen Hartberg am kommenden Sonntag (ab 17 Uhr im LIVE-Ticker) weitere Akteure zu verlieren. "Der Kader wird zwar dünner, solang wir aber 13 fitte Spieler haben, können wir antreten", zeigte sich Thorsten Schick kämpferisch. Der Verletzungsteufel scheint sich in Hütteldorf aktuell wohlzufühlen.

Kühbauer: "Müssen Sack früher zumachen"

In sportlicher Hinsicht läuft es bei den Wienern trotz akutem Personalmangel hingegen wie am Schnürchen. Gänzlich zufrieden zeigte sich Schick nach Schlusspfiff aber nicht. "Unsere Chancenauswertung war miserabel. Ich hab auch einen 'Tausender' gehabt und ausgelassen", ärgerte sich der Außenbahnspieler.

Zustimmung erhält Schick von seinem Trainer: "Wir haben bis auf die ersten acht Minuten das Spiel kontrolliert, leider haben wir es verpasst, den Sack früher zuzumachen", hadert Kühbauer. "Wenn wir den Sack früher zugemacht hätten, hätten wir weniger Kraft aufwenden müssen, was für die nächsten Spiele sehr positiv gewesen wäre. So haben wir bis zum Abpfiff auf der Hut sein und kämpfen müssen, um den Sieg über die Distanz zu bringen", ergänzte der 49-jährige Burgenländer.

Die besten Bilder der 27. Bundesliga-Runde 2019/20:

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WAC - Red Bull Salzburg 0:0

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LASK : SK Sturm Graz 4:0

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TSV Hartberg - SK Rapid Wien 0:1

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Austria Wien - WSG Tirol 1:0

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Admira Wacker - SCR Altach 1:1

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SKN St. Pölten - SV Mattersburg 1:0

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Schopp: "Fordere mehr Bereitschaft"

Während Rapid weiterhin die Erfolgswelle reitet, erlebt Hartberg die zweite, knappe Heimniederlage innerhalb weniger Tage. "Wir haben genauso wie gegen Sturm ein sehr braves Spiel abgeliefert, im Fußball geht es aber ums Tore schießen", findet Cheftrainer Markus Schopp klare Worte zur Leistung seiner Mannschaft.

Zeigte sich der TSV in den ersten Minuten lästig und gefährlich, so wirkte der Auftritt nach dem Seitenwechsel behäbig. Rapid hatte die Offensivabteilung bis auf einen Schuss von Jodel Dossou unter Kontrolle. "Da ist es dann leider so im Fußball, wenn man hinten einen Fehler macht und der Gegner nützt es aus, dann kann man keine Punkte sammeln und so ist es in diesem Spiel auch gewesen", zieht Schopp Vergleiche mit der Last-Minute-Pleite gegen Sturm Graz.

"Ich fordere von meinen Spielern ein bisschen mehr Überzeugung und die letzte Bereitschaft ein Tor zu machen. Solange die letzte Bereitschaft nicht da ist, wird es schwierig in dieser Meistergruppe zu punkten."

Textquelle: © LAOLA1.at

Admira-Mastermind Felix Magath litt als Trainer an Depressionen

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