-
Wie kann das Fan-Problem gelöst werden?
Ansakonferenz -
Ausschreitungen: Was wollen die Rapid-Fans damit sagen?
Ansakonferenz -
Eggestein: Zu gut für die Bundesliga?
Ansakonferenz -
Derby-Skandal: Wie geht es weiter?
Ansakonferenz -
Demir? Ogris: "Dann ist seine Karriere vorbei"
Stammtisch -
Wagner: "Das Wiener Derby ist mein Leben"
Stammtisch -
Wagner: "Das wird unter meiner Führung nicht passieren"
Stammtisch -
Am Stammtisch bei Andy Ogris: Michael Wagner
Stammtisch -
Wiener Derby: Die beste Elf des 21. Jahrhunderts
Ansapanier -
Fast 12 Jahre später: Als Markovic noch ein Schulkind war
Ansakonferenz
NEWS
Rapid verzichtet künftig auf Auswärtsfans in Favoriten
Der Klub reagiert nach dem neuen Derby-Eklat und wird "bis auf weiteres" keine Karten für den Auswärtssektor in der Generali Arena anfordern.
Am Tag nach den Zwischenfällen beim 348. Wiener Derby seitens der eigenen Fans meldet sich der SK Rapid mit einem Statement.
Darin wird auch eine erste konkrete Maßnahme angekündigt: "Bis auf weiteres" wird das Kartenkontingent bei Derbys mit Austria-Heimrecht in der Generali-Arena nicht in Anspruch genommen.
Rapid-Strafen: So geht's weiter >>>
"Diese (ausgeforschten Fans, Anm.) erwartet dann vom Verein jene Konsequenzen, die diesem möglich sind, sprich Hausverbote und gegebenenfalls der Entzug von Vereinsmitgliedschaften", heißt es weiter.
Das ganze Statement:
Nach den Vorkommnissen beim 348. Wiener Derby möchte der SK Rapid nachdrücklich feststellen: Bei allem Verständnis für den Frust und die Enttäuschung über die sportliche Negativserie, deren rasche Beendigung das erste Ziel aller Grün-Weißen ist, ist es nicht akzeptabel, dass sich dies in gefährlichen Aktionen wie dem Abfeuern von Böllern oder Leuchtraketen entlädt.
Wie bereits im Vorfeld des Spiels und generell wird der SK Rapid eng mit den Behörden zusammenarbeiten und selbstverständlich jede Unterstützung leisten, um zur Identifizierung jener Personen, die Böller oder Leuchtraketen abgefeuert haben, beizutragen. Diese erwartet dann vom Verein jene Konsequenzen, die diesem möglich sind, sprich Hausverbote und gegebenenfalls der Entzug von Vereinsmitgliedschaften. Als eine erste konkrete Maßnahme wird der SK Rapid bei Auswärtsderbys bis auf Weiteres davon Abstand nehmen, das Kartenkontingent für den Gästesektor abzurufen.
Präsident Alexander Wrabetz sagt: "Wir bedauern diese Vorfälle und distanzieren uns in aller Deutlichkeit davon. Durch das gestrige Fehlverhalten von einer kleinen Minderheit der Anhängerschaft wird dem SK Rapid in einer ohnehin sehr schwierigen Situation zusätzlich geschadet und wir appellieren an alle Rapidlerinnen und Rapidler zum Zusammenhalt. Nur gemeinsam wird es möglich sein, den aktuellen sportlichen Negativlauf zu stoppen und in eine positive Zukunft zu gehen."
Der SK Rapid wird weiterhin im Dialog mit Fanvertretern bleiben, um gemeinsam an einem sicheren und positiven Fußballerlebnis für alle Beteiligten zu arbeiten.