Fix! Djuricin bleibt Rapid-Trainer

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Die Würfel sind gefallen: Goran Djuricin bleibt Trainer des SK Rapid Wien.

Das geben die Hütteldorfer in einer Aussendung im Rahmen einer Präsidiumssitzung am Montagabend bekannt. Djuricin, dessen Vertrag mit Saisonende ausgelaufen wäre, erhält einen neuen Kontrakt bis Sommer 2019 mit Option auf eine weitere Saison.

"Goran Djuricin hat die Mannschaft in einer enorm prekären Lage übernommen und es geschafft, dass die Entwicklung wieder nach oben geht. Trotz der zu erwartenden Rückschläge spielen wir eine durchaus ansprechende Saison, auch der Punkteschnitt ist angesichts der damaligen Startgegebenheiten absolut in Ordnung. Wichtiger ist aber, dass man eine klare Verbesserung und Weiterentwicklung der Mannschaft erkennen kann", erklärt Geschäftsführer Sport Fredy Bickel.

Zudem haben sich einige Spieler unter der Leitung von Goran Djuricin auch individuell stark verbessert, meint Bickel.

"Die Zusammenarbeit mit 'Gogo' ist sehr professionell, er ist unglaublich ehrgeizig und fleißig und zudem ist auch die Kooperation innerhalb des Trainer- und Betreuerstabs mittlerweile hervorragend und von großem gegenseitigen Vertrauen getragen", so der 52-jährige Schweizer, der ergänzt: "Ich freue mich, dass das Präsidium und mein Geschäftsführerkollege Christoph Peschek voll hinter dieser Entscheidung stehen."

Rapid setzt auf Kontinuität

Zum Zeitpunkt der Vertragsverlängerung meint Bickel: "Es ist enorm wichtig, jetzt Klarheit zu haben, da wir bereits mitten in der heißen Phase der Kader- und Vorbereitungsplanung für die kommende Saison stehen. Hier ist der Cheftrainer natürlich immer der wichtigste Ansprechpartner."

Präsident Michael Krammer, der ebenso in die Gespräche involviert war, sagt: "Gerade die Frühjahrssaison hat über weite Strecken bewiesen, dass wir mit Goran Djuricin und seinem Team auf einem guten Weg sind. Ein Blick in die jüngere Vereinsgeschichte zeigt zudem, dass gerade die Kontinuität auf der Position des Cheftrainers erfolgreichere Zeiten bringt als eine große Fluktuation. Wir streben in der kommenden Saison eine weitere Verbesserung an und sind überzeugt, dass wir diese mit Djuricin und seinem Team auch realisieren werden."


Djuricin gibt Versprechen

Goran Djuricin selbst meint zu seiner Vertragsverlängerung: "Ich habe gemeinsam mit meinem Team und der Mannschaft hart daran gearbeitet, um viele Argumente für eine weitere Zusammenarbeit zu liefern. Umso mehr freut es mich, dass die Zusammenarbeit nun fortgesetzt wird und ich möchte mich auch für das damit verbundene Vertrauen bedanken. Der Rapid-Familie kann ich versprechen, dass ich weiter meine gesamte Energie in diese verantwortungsvolle Tätigkeit stecken werde. Die Aufgabe als Rapid-Cheftrainer ist Verpflichtung und Ehre zugleich und mein persönlicher Ehrgeiz verpflichtet mich geradezu, diese möglichst erfolgreich, im Idealfall mit dem Erreichen eines Titels, auszufüllen."

Über die genauen Vertragsmodalitäten wurde wie gewohnt Stillschweigen vereinbart. Ebenfalls bereits fix ist aber, dass das Trainerteam um Djuricin in der kommenden Saison unverändert bleibt. Thomas Hickersberger (Assistenztrainer), Helge Payer (Torwarttrainer), Toni Beretzki (Athletiktrainer) und David Lechner (Rehatrainer) haben laufende Verträge, zudem wird die Zusammenarbeit mit Martin Bernhard (Assistenztrainer) und Maurizio Zoccola (Analyst) fortgesetzt.

Djuricin kam im November 2016 als Assistenztrainer von Damir Canadi zum SK Rapid und übernahm am 9. April 2017 interimistisch das Amt des Cheftrainers. In bisher 47 Pflichtspielen unter dem 43-Jährigen hält Rapid bei 25 Siegen, zehn Remis und zwölf Niederlagen, was einem Punkteschnitt von 1,81 gleichkommt.

Aktuell liegen die Hütteldorfer nach 32 Runden mit 55 Punkten (15 Siege, 10 Remis, 7 Niederlagen bei 61:38 Toren) auf Rang 4.

Textquelle: © LAOLA1.at

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