So plant der Wolfsberger AC seine Zukunft

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Der Wolfsberger AC blickt rosigen Zeiten entgegen.

Zum zweiten Mal in Folge scheinen die Kärntner Wölfe in der Endabrechnung auf dem dritten Tabellenrang auf. Somit wartet auf den WAC erneut die Gruppenphase der UEFA Europa League.

Ein Unterfangen, welches sich die Lavanttaler in ihrer mittlerweile achten Bundesliga-Saison nicht erträumen hätten.

"Es ist nicht gewöhnlich für einen Klub wie den WAC in die Europa League zu kommen. Für mich ist es eine Sensation. Mir fehlen ein bisschen die Worte, weil wir nicht damit gerechnet haben", zeigt sich Präsident Dietmar Riegler im "Sky"-Interview schwer beeindruckt.

Riegler: "Um uns braucht mach sich keine Sorgen machen"

Auf die Wolfsberger wartet nun ein neuerlicher Geldregen. Alleine aus der letzten EL-Saison, als es gegen Borussia Mönchengladbach, den AS Rom sowie Basaksehir Istanbul ging, soll der Tabellendritte rund sechs Millionen Euro Einnahmen erzielt haben.

Hinzu kommen die Ablösesummen für den dreifachen Barnsley-Abgang im Winter von Ex-Trainer Gerhard Struber, Mittelfeldspieler Marcel Ritzmaier und dem ehemaligen Kapitän Michael Sollbauer. "Wirtschaftlich sind wir auf einem guten Weg", gibt Riegler einen kleinen Einblick in die Finanzen. "Die Europa League ist ein schönes Zubrot, welches dem Verein unendlich gut tut. Um uns braucht man sich keine Sorgen machen."

Zumal das WAC-Konto höchstwahrscheinlich mit dem Verkauf von Top-Torjäger Shon Weissman, der einen Vertrag bis Sommer 2021 besitzt, um weitere Millionen gefüttert wird. Dem Israeli sollen bei einem entsprechenden Angebot keine Steine in den Weg gelegt werden.

Infrastruktur und Jugend als Investitionsziel

(Text wird unter dem Video fortgesetzt.)

Unter dem Strich werden die Wolfsberger in den kommenden Monaten erneut einen satten Gewinn lukrieren, wodurch der vermeintliche Underdog in eine neue finanzielle Sphäre stößt. "Mit den geringen Möglichkeiten, die wir haben, zwei Mal Dritter werden, ist mehr als wir uns je erträumt haben", strahlt Riegler.

Von unüberlegten Investitionen nehmen die Lavanttaler bereits jetzt Abstand. "Es nützt aber nichts, das ganze Geld rauszuwerfen und anschließend in Probleme zu kommen", mahnt der Präsident vor Schnellschüssen und offenbart langfriste Ziele: "In erster Linie wollen wir in die Infrastruktur und in den Nachwuchs investieren."

Dass der WAC auf Eigenbauspieler baut, bewiesen sie zuletzt mit den Vertragsverlängerungen der U19-Teamspieler Lukas Schöfl und Fabian Tauchhammer.

Vorfreude auf Heimspiele in Klagenfurt

Sollten in den kommenden Wochen keine Bäume im Wörthersee-Stadion in Klagenfurt gepflanzt werden, dürften die Wolfsberger endlich im eigenen Bundesland ihre Europa-League-Gruppengegner empfangen. Aufgrund eines Kunstprojekts wurde im Herbst vergangenen Jahres knapp 300 Bäume im Heimstadion des SK Austria Klagenfurt aufgestellt.

"Das war der einzige Wermutstropfen in der letzten Europacup-Saison", trauert Riegler den internationalen Nächten im EM-Stadion von 2008 hinterher. Als Ausweichstadion mussten die Kärntner in die Grazer UPC-Arena übersiedeln.

"Aber jetzt freuen wir uns darauf. Ganz Kärnten wird dann hinter uns stehen. Alle Fans des WAC oder aus Kärnten freuen sich auf die kommenden Aufgaben und werden uns unterstützen", sehnt Riegler den nächsten spannenden Momenten in seiner 13-jährigen Laufbahn als Präsident bereits entgegen. "Das wird noch eine schöne Zeit werden."



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