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Ortlechner dementiert FAK-Gerüchte

Das Thema Sportvorstand ist bei der Wiener Austria weiter offen. Und bleibt es auch noch länger.

Ortlechner dementiert FAK-Gerüchte Foto: © GEPA

"Ich weiß nichts davon. Das ist kein Thema", dementiert Manuel Ortlechner das absurde Gerücht, das zuletzt am Verteilerkreis die Runde machte.

Sollte sein Erstvorschlag, Tomas Zorn zum neuen Sportvorstand des FK Austria Wien zu machen, abgelehnt werden, würde Jürgen Werner dem ehemaligen Sportdirektor zu einem Comeback in Wien-Favoriten verhelfen, wurde gemunkelt.

Aufsichtsratssitzung abgesagt

Dazu wird es nicht kommen. Ebensowenig wird es in den kommenden Tagen zu einer Entscheidung in Sachen Zorn kommen.

Am Montag, um 11 Uhr, hätte der Aufsichtsrat tagen und sich mit dem Vorschlag der Viola Investment GmbH beschäftigen sollen, Zorn als Pendant zu Wirtschafts-Vorstand Harald Zagiczek zu installieren.

Doch der Termin war zu kurzfristig angesetzt, am Fenstertag sind nicht genügend Aufsichtsräte verfügbar, um die Sitzung abzuhalten. Noch ist unklar, wann getagt wird.

Es wird noch dauern

Und auch dann ist keine Entscheidung zu erwarten. Es ist davon auszugehen, dass sich der 39-jährige Deutsche zunächst einem Hearing der Aufsichtsräte unterziehen muss. In weiterer Folge würden dann Vertragsverhandlungen aufgenommen.

Seit Ende August - da trat Jürgen Werner zurück - ist der Posten vakant. Die Investoren-Gruppe rund um Werner hat sich mittels Syndikatsvertrag das Vorschlagsrecht gesichert, der Verein Austria Wien - er hat die Mehrheit im Aufsichtsrat - kann ein einmaliges Veto einlegen.

Inzwischen hat sich die Austria von Ortlechner als Sportdirektor getrennt und mit Michael Wagner einen Nachfolger eingesetzt.

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