Bürger: "Austria hat zu zittern angefangen"

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Beim SV Mattersburg läuft es derzeit nicht rund.

Die 1:2-Auswärtsniederlage bei der Wiener Austria war bereits die fünfte Pleite in Folge. Nach dem sieglosen Oktober zieht sich die Negativserie nun auch in den November hinein.

Dabei trauert Stürmer Patrick Bürger, Schütze des 1:2-Anschlusstreffers, zumindest einem Remis gegen die Wiener nach. "Wenn man 0:2 hinten ist, wird es dann schwer, aber mit dem Anschlusstreffer haben wir dann noch einmal alles nach vorne geworfen. Dann hat die Austria richtig zu zittern angefangen. Das hat man gemerkt. Aber wir haben es dann nicht geschafft, den Ausgleich zu machen", gesteht der 32-Jährige. "Das 2:2 ist in der Luft gelegen."

Vor allem in der ersten Halbzeit habe man es verabsäumt, der Austria Paroli zu bieten. Zu spät kam die Trotzreaktion, um bei den verunsicherten Veilchen doch noch Zählbares mitzunehmen.

"Man hat am Anfang gemerkt, was für einen Druck beide Mannschaften haben. Wir sind dann blöd durch eine Standardsituation in Rückstand geraten, das wäre vermeidbar gewesen – auch das zweite Tor", ärgert sich Bürger. Auch ein vermeintliches Abseitstor des Angreifers sorgte für Unverständnis.

"Ich habe es so wahrgenommen, dass es nicht Abseits war. Ich muss es mir noch anschauen. Ich hätte es auch so empfunden, dass es keines war. Ich habe extra geschaut, dass ich hinten bleibe. Aber man kann es jetzt eh nicht mehr ändern."

Diese knappe Entscheidung in der 68. Minute hätte früher eine Aufholjagd der Gäste einleiten können, Bürgers 1:2 fiel dann erst in der 76. Minute. Ob der Ausgleich tatsächlich noch möglich gewesen wäre?

"Auf jeden Fall! Wir haben alles probiert, aber dann vielleicht noch beim letzten Pass die falsche Entscheidung getroffen. Aber wir haben wirklich alles nach vorne geworfen und alles versucht, aber leider ist uns das 2:2 nicht mehr gelungen."

"Wissen in Mattersburg mit solchen Situationen umzugehen"

Die aktuelle Situation lässt die Alarmglocken schrillen. Mattersburg ist mittlerweile nur mehr Vorletzter, der Vorsprung auf Schlusslicht Admira beträgt gerade noch einen einzigen Punkt. Eine Drucksituation, die Bürger jedoch nicht grübeln lässt.

"Natürlich ist es eine sehr schwierige Situation, aber wir wissen in Mattersburg mit solchen Situationen umzugehen. Da muss man einfach ruhig bleiben und den Spielern das nötige Selbstvertrauen geben. Natürlich kommt das auch nur mit Erfolgserlebnissen – so eines brauchen wir so schnell wie möglich. Im nächsten Heimspiel – da ist es egal welcher Gegner kommt (Anm.: Wolfsberger AC) – müssen wir schauen, dass wir wieder punkten."

Ein schwierigers Unterfangen, doch die Tabelle blendet man sowieso aus beim SVM. "Wir brauchen überhaupt nicht auf andere schauen, wir müssen uns auf uns konzentrieren. Dann werden wir auch aus dieser Situation wieder rauskommen."

Bürger abschließend: "Wir müssen das Positive rausziehen und jetzt nicht negativ herumreden. Wir müssen uns selber da rausziehen."

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