Der FC Red Bull Salzburg wird aller Voraussicht nach in diesem Transferfenster nicht mehr selbst aktiv werden.
Dies lässt Sportchef Rouven Schröder in einem Interview bei "Sky" durchklingen. Zunächst bestätigt er, dass Stürmer August Priske von Djurgarden nicht in die Mozartstadt wechseln wird. Das stand bereits fest, nachdem die "Bullen" live im schwedischen Fernsehen einen skurrilen Korb verpasst bekamen (Alle Infos>>>).
Priske sei zwar "ein wunderbarer Kicker, ein tolles Talent", aber: "Wir werden nur Dinge machen, die wir auch können."
Schröder widerspricht sich selbst
"Wir lassen immer die Vernunft walten, wir brauchen den Kaderplatz, brauchen das Budget. Wir sind mit dem Kader zufrieden", so Schröder weiters.
Salzburg werde nur mehr einen Spieler kaufen, wenn es noch zu einem Abgang in der Offensive kommt, verrät Schröder außerdem. Adam Daghim wäre diesbezüglich ein Kandidat.
Damit widerruft der Deutsche eine in der Vorwoche getätigte Aussage. Nach dem Abgang von Nene Dorgeles zu Fenerbahce Istanbul erklärte der 49-Jährige: "Durch den Wechsel von Nene ergibt sich nunmehr die Situation, dass wir nochmals am Transfermarkt tätig werden und einen weiteren Offensivspieler holen wollen."
Abnehmer für teure Missverständnisse gesucht
Abgegeben werden soll noch Innenverteidiger-Missverständnis Kamil Piatkowski. Schröder ist zuversichtlich, dass ein fixer Abgang des Polen bis zum Transferende am Sonntag-Abend klappen wird.
Rekord-Neuzugang Lucas Gourna-Douath könnte hingegen in Salzburg bleiben. Der Franzose ist mittlerweile wieder ins Mannschaftstraining eingestiegen, nachdem er bereits ausgebootet war.
Gourna-Douath wäre wenn dann ein Thema für einen Wechsel in eine Top-5-Liga, allerdings ist momentan noch offen, ob sich ein solcher in den nächsten Stunden noch ausgeht, so Schröder.