Katzer zu Derby-Ausschreitungen: "Man kann nur Gespräche führen"
Der Sportchef äußert sich nach dem Spiel zu den Vorfällen und erwartet Sanktionen.
Nach vier Derbys ohne Auswärtsfans aufgrund von Ausschreitungen beim 343. Wiener Derby kehrten die Gästeanhänger am Sonntag zum 348. Stadtduell zurück.
Einige Rapid-Fans machten dabei in Favoriten bei der 0:2-Derbypleite wieder negativ auf sich aufmerksam. Pyrotechnische Gegenstände flogen auf das Spielfeld, die Partie musste zwischenzeitlich unterbrochen werden.
Rapid drohen jetzt diese Sanktionen >>>
Rapid-Sportchef Markus Katzer spricht nach dem Spiel bei "Sky" von einem "schwarzen Tag". Neben der sportlichen Misere (Zwölf Spiele ohne Sieg) kommt jetzt auch noch das Fanthema hinzu.
Katzer sieht sportliche Situation als Grund
"Das gehört nicht auf einem Fußballplatz, da kann man keine zweite Meinung haben. Es ist natürlich nur immer eine kleine Fangruppe. Ich will nicht alle in einen Topf werfen", so Katzer.
Die Bengalenwürfe einiger Anhänger auf die Familientribüne der Austria bezeichnet Katzer als "nicht schön". Als Grund für die Fanprobleme nennt Katzer die "sportliche Situation".
Der Rapid-Sportchef meint weiter: "Man kann nichts anderes machen als Gespräche führen. Es ist schade, weil es das erste Derby mit Auswärtsfans war und das zu einer guten Stimmung im Stadion gehört. So wird es schwierig, dass es nicht wieder Sanktionen gibt."