"Wir haben nichts gelernt, sondern sind wieder rückfällig geworden"
In der zweiten Hälfte kippte die Partie. In der 55. Minute sah Austrias Tin Plavotic nach einem Elferfoul Gelb-Rot, Kiteishvili verwandelte zum 3:1.
"Dann ist es einfacher geworden. Wir hatten viel Raum und viele Chancen", sagt der Georgier.
Eine gute Viertelstunde
Sturm präsentierte sich eiskalt, ließ der Austria in den folgenden Minuten nicht den Hauch einer Chance, legte bis zur 66. Minute zwei weitere Tore nach.
Ingolitsch: "Der Elfer war die spielentscheidende Szene. In numerischer Überzahl hatten wir eine gute Ruhe und haben den Hunger, weiter nach vorne zu spielen, bewiesen."
"Sehr komfortabel", beschreibt der Sturm-Trainer den Vier-Tore-Vorsprung. Doch was danach folgte, gefiel ihm so überhaupt nicht.
Der Rückfall
"Es ist unverständlich, dass wir dann das Fußballspielen wieder eingestellt haben und in denselben Trott der ersten Hälfte verfallen sind. Das ärgert mich sehr. Wir haben nichts gelernt, sondern sind wieder rückfällig geworden", sagt der Coach.
Er gibt zu: "Viele Phasen des Spiels waren nicht gut von uns." Ein Sturm-Spiel der Kontraste, in dem letztlich eine Szene und die darauffolgenden Minuten für den Dreier gereicht haben.
Und weil am Ende dann doch das nackte Ergebnis zählt, kann Ingolitsch auch versöhnlich resümieren: "Wir haben das Motto '10 Finalspiele' ausgegeben, das erste Finalspiel haben wir gewonnen."