Hat Rapid tatsächlich einen Plan mit Barisic?

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Das Gerücht, dass Zoran Barisic Sportdirektor des SK Rapid werden könnte, schlug ein wie eine Bombe.

Prompt nachdem feststand, dass Rapid die Top 6 nicht erreicht hat, begann zumindest in der Gerüchteküche das Köpferollen.

Im Mittelpunkt steht dabei Sportdirektor Fredy Bickel. "Ich schließe nur aus, dass ich jetzt alles hinschmeiße. Wir sind in der Pflicht, zu retten, was noch zu retten ist", meint der Schweizer gegenüber der "Krone".

Selbst hinschmeißen könnte unabhängig von "gegangen werden" sein. Denn die oftmalig diskutierte Vertragsverlängerung ist weiterhin nicht unterschrieben, nur mit Handschlag besiegelt. Und Rapid soll sich schon längere Zeit - unabhängig vom Verpassen der Meistergruppe - mit einer Neustrukturierung im Verein beschäftigen.

Dabei soll angeblich Barisic keine unwesentliche Rolle spielen. Dieser dementiert nicht, lässt aber vorerst auch nichts heraus: "Kein Kommentar."

Wie der "Kurier" berichtet, soll Rapids Neustrukturierung in die Richtung einer durchgängigen Strategie mit gezielter Nachwuchsförderung und besserer Spielerentwicklung gehen.

Barisic: Nur bei Rapid als Sportdirektor?

Entscheidende Punkte, die Barisic während seiner Trainerzeit bei Rapid durchaus erfolgreich anwandte. "Zoki", einer der besten Freunde von Trainer Didi Kühbauer, wird zugutegehalten, dass er den Verein in- und auswendig kennt.

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Schon damals machte er Nachwuchsspieler zu Stars und förderte den eigenen Nachwuchs, was im Hinblick auf das bald entstehende Trainingszentrum durchaus Sinn machen würde. Alllerdings arbeitete Barisic bisher nur als Trainer.

Andere Indizen sprechen dafür, nämlich dass Barisic Altach und St. Pölten einen Korb gegeben haben soll - möglicherweise um sich für Rapid bereitzuhalten. Denn vor einigen Monaten meinte der Wiener im "Kurier": "Es würde genau einen Verein geben, für den ich als Sportdirektor arbeiten würde. Und das ist Rapid."

Gut möglich, dass Rapid in dieser Krise auch unbedingt einen Schuldigen ausmachen will, um damit durchzugreifen. In diesem Fall wäre das Bickel.


Textquelle: © LAOLA1.at

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