Hartberger-Rasenprobleme: Schmid über Bedingungen entsetzt
Wochenlang mussten die Bundesliga-Profis auf Kunstrasen trainieren. Das gefällt dem Cheftrainer gar nicht.
Mit einem 1:1 beim SK Rapid ist der TSV Hartberg durchaus akzeptabel in das neue Jahr gestartet. Die Mannschaft von Manfred Schmid ist aktuell Fünfter (Die Tabelle der ADMIRAL Bundesliga >>>) und darf sich durchaus berechtigte Hoffnungen auf einen Platz in der Meistergruppe machen.
Dabei waren die Bedingungen in der Vorbereitung alles andere als einfach. Erst am Mittwoch sollen die Oststeirer laut eines Berichts der "Kleinen Zeitung" erstmals auf Naturrasen trainiert haben.
Keine geeigneten Plätze in der Region
Dieser sei Trainer Manfred Schmid zufolge noch dazu in einem "katastrophalem Zustand". Um in der Vorbereitung auf Naturrassen zu trainieren, hätte man etwa nach Oberwart oder Vorau ausweichen müssen.
"Wir hätten woanders hinfahren sollen, aber das ist einfach nicht bundesligatauglich, wenn du mich fragst", wird Schmid von der "Kleinen Zeitung" weiters zitiert.
Aufgrund der Witterung gebe es Obmann Erich Korherr zufolge aber in dieser Phase des Jahres in der Region keine geeigneten Naturrasenplätze.
Rasenheizung läuft seit zwei Wochen
Eine Rasenheizung sei lediglich im Stadion vorhanden und selbst dort müsse gekämpft werden, um das Spiel gegen Altach am kommenden Wochenende austragen zu können.
"Da läuft seit 14 Tagen die Rasenheizung durch, das sind für uns als Verein horrende Kosten", so Korherr.