Hartberg mit Kampfansage: "Man muss uns am Zettel haben"
Bei den Steirern ist die Freude nach dem Einzug in die Meistergruppe groß. Nun will die Mannschaft von Trainer Schmid mehr.
Der TSV Hartberg qualifiziert sich zum dritten Mal für die Meistergruppe.
Ein 1:1 gegen Blau-Weiß Linz (zum Spielbericht >>>) reicht für die Steirer, um den Einzug zu fixieren.
Nach dem Schlusspfiff ist die Freude groß. Mittelfeldspieler Tobias Kainz bringt die Bedeutung des Erfolgs auf den Punkt: "Es ist nicht selbstverständlich, dass wir das in Hartberg erreichen."
Und richtet dabei den Blick bereits nach vorne. "Man muss uns schon am Zettel haben. Wir träumen vom Europapokal, die Liga ist extrem eng. Wir werden Woche für Woche alles reinhauen", sagt Kainz.
Spielplan der Meister- und Qualigruppe >>>
Hartberg seit sieben Spielen ungeschlagen
Dass Hartberg diese Position erreicht, kommt nicht von ungefähr. Die Steirer präsentieren sich in den vergangenen Wochen konstant und schwer zu schlagen.
Seit sieben Bundesliga-Spielen ist das Team ungeschlagen – eine längere Serie gab es in der Klubgeschichte noch nie. Zudem verlor Hartberg nur eines der letzten 14 Ligaspiele.
Gegen Blau-Weiß Linz merkt man Hartberg allerdings auch die Bedeutung der Partie an. Trainer Schmid sagt: "Heute waren wir ein wenig angespannt, das hat man gemerkt. Das ist eine junge Truppe".
"Etwas erreichen, das es in Hartberg noch nie gegeben hat."
Nach dem fixierten Einzug dürfen seine Spieler nun kurz durchatmen. "Jetzt kriegen sie mal zwei Tage frei, ich will gar nicht wissen, wo sie sind", meint der Trainer mit einem Schmunzeln.
Doch danach richtet sich der Fokus sofort wieder nach vorne. Schließlich könnte die Saison noch historisch werden: "Dann können wir vielleicht etwas erreichen, das es in Hartberg noch nie gegeben hat", sagt Schmid.
Die Voraussetzungen dafür sind jedenfalls vorhanden. "Mit dieser Mannschaft ist alles drinnen."