-
Luca Pazourek
-
Lukas Fridrikas
-
Albert Vallci
-
Benjamin Markus e
-
Otar Kiteishvili
-
Luca Weinhandl
Hartberg hadert: "War eine volle Katastrophe"
Hartberg verliert gegen Sturm und hadert mit der Anfangsphase sowie einer weiteren Schiedsrichterentscheidung. Emotional wird es beim Abschied von Trainer Manfred Schmid.
Der TSV Hartberg verliert in der 31. Runde der ADMIRAL Bundesliga zuhause gegen Sturm Graz (Zum Spielbericht>>>).
Nach dem Spiel ärgern sich die Oststeirer vor allem über die Anfangsphase und eine weitere strittige Schiedsrichterentscheidung.
Hülsmann: "War eine volle Katastrophe"
Torhüter Tom Ritzy Hülsmann findet nach der Partie bei "Sky" deutliche Worte. "Die erste Halbzeit war eine volle Katastrophe." Vor allem die Art der Gegentore stößt ihm auf. Beide Treffer fallen nach Standardsituationen. "Das sind dumme Tore, die wir bekommen."
Auch Tobias Kainz sieht eine verpasste Chance. Hartberg verabschiedet sich mit einer Niederlage vom eigenen Publikum – umso mehr schmerzt die Niederlage.
"Ich glaube, dass wir Sturm fordern hätten können", sagt Kainz. Dafür hätte man die Anfangsphase aber besser überstehen und zielstrebiger auftreten müssen.
Gerade in der Meistergruppe sieht der Mittelfeldspieler noch Entwicklungspotenzial. "Heute hat man gesehen, dass wir in gewissen Situationen noch zu naiv agieren."
Schmid hadert mit Schiri-Entscheidung
Trainer Manfred Schmid spricht trotz der Niederlage von keinem schlechten Spiel seiner Mannschaft. Gegen Sturm brauche es allerdings "ein perfektes Spiel", um etwas mitzunehmen.
Was ihn mehr stört, ist erneut eine Schiedsrichterentscheidung. Für Schmid hätte der bereits gelb verwarnte Jon Gorenc Stankovic bei seinem Elfer-Foul an Hoffmann Gelb-Rot sehen müssen. "Das ist für mich die vierte klare Fehlentscheidung", sagt der scheidende Hartberg-Coach.
Gleichzeitig stellt er klar: "Bitte nicht falsch verstehen, Sturm hat verdient gewonnen." Klar ist nach dem Spiel auch: Hartberg wird die Saison als Sechster beenden. Zum Abschluss gibt es noch ein Schaulaufen in Salzburg.
Emotionaler Abschied
Vor dem Spiel gegen Sturm wurde Schmid offiziell verabschiedet. Nach zwei Jahren verlässt er den Verein im Sommer. Entsprechend emotional fällt der Abend für den Trainer aus.
Besonders die Worte von Bürgermeister und Präsidentin gehen ihm nahe. "Da geht es nicht nur um Fußball." Wichtig sei ihm immer gewesen, auch menschlich anzukommen.
"Ich fühle mich super wohl in Hartberg", sagt Schmid. Die Zeit beim TSV beschreibt er als besonders prägend: "Ich kann mich nur bedanken."