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NEWS
Greil-Goldtor! Jetzt winkt Torjägerkrone
Patrick Greil schoss den SCR Altach spät zum Sieg über den GAK – und bringt sich mit seinem zehnten Saisontor auch im Rennen um die Torjägerkrone in Stellung.
Der Bann ist gebrochen!
Mit dem 1:0-Erfolg über den GAK feierte der SCR Altach den ersten Bundesliga-Sieg gegen die Grazer seit April 2007 – und das nach zuvor sechs sieglosen Duellen seit dem Wiederaufstieg der "Rotjacken". Spielbericht >>>
Lange Zeit ein Spiel ohne Höhepunkte
Dabei sah es im Schnabelholz lange Zeit nach der nächsten Punkteteilung aus.
Beide Teams begegneten sich über weite Strecken auf Augenhöhe, ohne im letzten Drittel wirklich zwingend zu werden. Torchancen blieben Mangelware, das Spiel lebte mehr von Intensität als von spielerischen Glanzmomenten.
Greil erlöste Altach spät
Dann kam Minute 77 – und mit ihr Patrick Greil.
Der Offensivmann verwertete eine Hereingabe sehenswert per Volley und sorgte damit für den viel umjubelten Siegtreffer. Ein Tor, das nicht nur drei Punkte bringt, sondern auch statistisch Gewicht hat.
"Mit dem Vollspann wäre der über das Stadion geflogen, da ist die Innenseite die sichere Variante gewesen", analysierte der 29-Jährige im "Sky"-Interview sein Siegestor.
Mister Zuverlässig in Topform
Greil bleibt damit der Mann der Stunde in Altach.
Der Treffer gegen den GAK war bereits seine vierte Torbeteiligung im vierten Spiel nach der Punkteteilung.
Beim 3:1 gegen Blau-Weiß Linz glänzte er noch als Vorbereiter, zuletzt traf er drei Mal in Folge selbst - gegen den WAC, die SV Ried und nun auch gegen den GAK jeweils zum 1:0.
Der gebürtige Salzburger entwickelt sich damit immer mehr zur Lebensversicherung der Vorarlberger.
Glücksgriff aus Sandhausen
Dass Greil überhaupt im Altach-Trikot aufläuft, entpuppt sich zunehmend als Glücksfall.
Der Ex-Rapidler kam vor der Saison ablösefrei aus Sandhausen und hat sich mittlerweile als Schlüsselspieler etabliert. Mit zehn Saisontoren gehört er zu den treffsichersten Spielern der Liga.
Blick nach oben – und auf große Ziele
In der Torjägerliste liegt Greil aktuell auf Rang vier und hat nur noch zwei Treffer Rückstand auf das Führungsduo Otar Kiteishvili und Kingstone Mutandwa. "Schützenkönig? Logisch, jetzt werden wir alles attackieren", zeigte sich der Matchwinner weiter angriffslustig.
Doch noch wichtiger als persönliche Auszeichnungen dürften für den Offensivmann die kommenden Aufgaben sein.
In der Bundesliga wartet ein Doppel-Header gegen die WSG Tirol, ehe im ÖFB-Cup-Finale gegen den LASK sogar Historisches möglich ist: der erste Titel der Vereinsgeschichte und damit verbunden der Einzug in die Europacup-Qualifikation.
"Wir haben uns vorgenommen, dass wir in den nächsten Wochen gar nicht so viel über das Cup-Finale sprechen wollen. Wenn wir bis dahin so weit sind, dass wir die Liga fix halten, dann wäre das für uns super", blieb der Altach-Kicker aber am Boden.
Mit einem Greil in dieser Form scheint für Altach in den kommenden Wochen jedenfalls einiges möglich.