Pentz entschuldigt sich nach Blackout bei FAK-Fans

 

Ein Bild mit Seltenheitscharakter!

Wir schreiben die 79. Spielminute in der Josko Arena. Die Wiener Austria führt mit 2:0 gegen Ried und verteidigt somit souverän die Tabellenspitze. Diese Platzierung beinhaltet auch das Playoff-Heimrecht für das Entscheidungsduell am Montag mit Hartberg. Doch anstelle vom Verteilerkreis wird der große Showdown in der Oststeiermark stattfinden.

Als Unglückrabe fungiert ausgerechnet der frischgebackene Torhüter der Saison, Patrick Pentz. Bei einem harmlosen Schuss von Ried-Angreifer Marco Grüll rutscht dem Goalie das Leder durch die Beine ins Tor. Danach fackeln die Rieder, angepeitscht von 2.640 Fans, ein wahres Offensiv-Feuerwerk ab, welches schlussendlich in einem 3:2-Sieg mündet.

Mit Hartberg "eine Rechnung offen"

"Ich fang einmal mit dem 2:1 an, was ganz klar auf meine Kappe geht", sagt ein zerknirschter Pentz gegenüber "Sky". "Ich muss mich bei der Mannschaft entschuldigen, es ist mein Fehler."

Umso bitterer natürlich, dass nach einer bärenstarken Saison ausgerechnet in Ried solch ein Schnitzer passiert. "Ich kann es nicht ändern und muss nach vorne schauen. An meinem Selbstvertrauen nagt es aber nicht", stellt Pentz sicher.

Statt am Montag vor heimischer Kulisse zu spielen steht nun die Reise in die Steiermark an. "Da haben wir eine Rechnung offen. Daheim wäre es natürlich schöner gewesen, vor den Fans. Da muss ich mich auch bei den Fans entschuldigen, dass ich das Tor eingeleitet habe und wir das Heimspiel nicht haben. Wir werden probieren, dass wir für sie ein Heimspiel in Hartberg holen."

Textquelle: © LAOLA1.at Zum Seitenanfang »

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