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Feldhofer: "Müssen so reingehen, als wäre es das letzte Spiel"

Trotz Aufwärtstrend beim GAK warnt der Cheftrainer vor dem Clash mit Schlusslicht Blau-Weiß. In Tirol hoffen zwei Vereine auf eine Trendwende.

Feldhofer: "Müssen so reingehen, als wäre es das letzte Spiel" Foto: © GEPA

Die dritte Runde in der Qualifikationsgruppe der Fußball-Bundesliga könnte am Samstag richtungsweisend im Abstiegskampf werden.

Mit einem Heimsieg über Blau-Weiß Linz würde der GAK (ab 17:00 Uhr im LIVE-Ticker >>>) einen großen Schritt in Richtung Klassenerhalt machen, demgegenüber wäre für den Tabellenletzten aus Oberösterreich eine Niederlage in Graz ein schwerer Rückschlag.

Der WAC sucht im Auswärtsspiel gegen die WSG Tirol den Weg aus der Krise (ab 17:00 Uhr im LIVE-Ticker >>>).

Feldhofer warnt: "Brauchen nicht träumen"

Der GAK (16 Punkte) holte aus den ersten beiden Partien der Qualigruppe sechs Zähler und zog damit auch die WSG (15) und den WAC (14) in den Abstiegskampf mit Blau-Weiß (10) hinein.

"Es ist kein Zweikampf mehr, es sind andere dabei bei der Party. Das haben wir mit unseren Auftritten erreicht", sagte Trainer Ferdinand Feldhofer. Man müsse aber demütig bleiben. "Wir brauchen nicht träumen, es wird ein Wahnsinns-Druckspiel wie jedes im unteren Play-off. Wir müssen so reingehen, als wäre es das letzte Spiel, um die Liga zu halten", forderte der Coach.

Blau-Weiß tankte vor der Länderspielpause mit dem 3:2 gegen Ried Selbstvertrauen. "Die Pause haben wir optimal genutzt und weiter intensiv an unserem Spiel gearbeitet. Unser Ziel ist es, in Graz zu punkten", sagte Trainer Michael Köllner.

Krisengipfel in Tirol

Die Wolfsberger reisen mit einer Bilanz von fünf Niederlagen und drei Unentschieden aus den jüngsten acht Runden nach Tirol. Trainer Ismail Atalan ist trotzdem noch im Amt und hofft auf eine Trendwende. "Wir haben es selbst in der Hand, es liegt nur an uns. Wir sind zu allem fähig", betonte der Deutsche.

Die WSG verpasste nur knapp den Sprung in die Meistergruppe, nach der Teilung folgten jedoch zwei Niederlagen. Da kam die Länderspielpause für Trainer Philipp Semlic gerade recht, "um einerseits die Sinne zu schärfen und andererseits die Verletzten wieder zurückzuführen".

So steht etwa Matthäus Taferner vor seinem Comeback. Den WAC bezeichnete Semlic als "die beste Mannschaft im unteren Play-off".

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