FAK-Talent Aleksa: Die Details zum Transfer
Der Stürmer absolviert am Montag den letzten Schritt für den Transfer in die deutsche Bundesliga. Was die Austria kassiert:
von Harald Prantl
Auf Konstantin Aleksa wartet ein aufregender Start in die neue Woche.
Der 18-Jährige absolviert am Montag seinen Medizin-Check bei der TSG Hoffenheim. Sollte nichts schiefgehen, unterschreibt er anschließend ab Sommer beim deutschen Bundesligisten.
Angebot im Winter abgelehnt
Die Wiener Austria wiederum darf sich über eine Ablöse in der Höhe von rund einer Million Euro freuen. Sollten in Zukunft diverse Szenarien eintreten, sind weitere Bonuszahlungen vereinbart. Sein Vertrag in Wien-Favoriten wäre noch bis Sommer 2028 gelaufen.
Bereits im Winter hatten die Kraichgauer erfolglos ein Angebot für den Stürmer abgegeben, nun haben sie noch einmal ordentlich nachgelegt.
Nächster Eigenbauspieler bringt Geld
Nach den Abgängen von Can Keles, Matthias Braunöder, Dominik Fitz und im kommenden Sommer Ifeanyi Ndukwe ist Aleksa somit der fünfte Eigenbauspieler in zwei Jahren, mit dem der FAK eine siebenstellige Summe einnimmt.
Der Wiener Aleksa feierte im August 2024 im Alter von 17 Jahren und 3 Monaten sein Bundesliga-Debüt gegen den WAC und durfte auch prompt einen Assist bejubeln.
Gute Leistungen bei den Young Violets
Seither sind ein Dutzend weitere Spiele bei den Profis dazugekommen. Nachhaltig festspielen konnte sich der Youngster im violetten Angriff bisher nie, bei den Young Violets gelang ihm in der laufenden Saison aber ein Schritt nach vorne – in elf Partien kommt er auf vier Tore und einen Assist.
Beim Klub von TSG-Sportchef Andreas Schicker und Trainer Christian Ilzer ist der pfeilschnelle ÖFB-U19-Teamspieler zunächst für die zweite Mannschaft eingeplant.