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Nachbericht
Elfmeter? Feldhofer: "Hätte mit meinen Verteidigern geschimpft"
Eine strittige Entscheidung legte den Grundstein für den GAK-Sieg in Hütteldorf. So sahen es die indirekt Beteiligten.
Textquelle: © LAOLA1
Handspiel-Elfmeter sind ein verlässlicher Quell der Diskussionen. Beim 2:1 des GAK beim SK Rapid war es ein solcher, der den Grazern die Führung bescherte.
Nenad Cvetkovic versuchte, die Hände anzulegen - nicht genug für Schiedsrichter Stefan Ebner, für ihn ein strafwürdiges Vergehen. Auf eine erneute Begutachtung am Schirm wurde verzichtet, nur der VAR checkte.
Daniel Maderner traf und legte damit den Grundstein für den ersten Auswärtssieg der "Rotjacken", auch wenn den Hütteldorfern zwischenzeitlich noch der Ausgleich gelang.
"Es ist wurscht, ehrlich jetzt", würgte Peter Stöger die LAOLA1-Frage nach seiner Sicht auf die Szene ab.
Die Kapitäne bleiben diplomatisch
Ferdinand Feldhofer war etwas antwortfreudiger und verteidigte die Entscheidung: "Ich hätte mit meinen Verteidigern geschimpft. Wir haben schon für viel weniger Elfmeter bekommen. Die Hände müssen hinter oder vor dem Körper angelegt sein. Wenn das nicht der Fall ist, ist es für mich einfach Elfmeter."
Für seinen Elferschützen und Kapitän war die Sache weniger klar: "Im ersten Moment war es ein klarer Elfer, bei den TV-Bildern hat es ein bisschen anders ausgesehen."
Allerdings keine klare Fehlentscheidung, die extra korrigiert werden müsse.
Gegenüber Matthias Seidl habe zwar eine Bewegung zum Ball ursprünglich wahrgenommen, die letzte Stellung der Hand aber nicht gesehen. Dementsprechend diplomatisch meinte er: "Wenn sie ein bisschen weiter weg war, ist es ein Elfer - ansonsten nicht."
Einmal mehr ist es viel Auslegungssache.