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Ebenbauer zu Fan-Eklat: "Niemand will Geisterspiele"

Der Bundesliga-Vorstandsvorsitzende geht von Teilsektorsperren als Sanktion nach dem Auftreten der Rapid-Fans im Derby aus. Das obliege aber dem Senat 1.

Ebenbauer zu Fan-Eklat: "Niemand will Geisterspiele" Foto: © GEPA

"Ich glaube, niemand will Geisterspiele", sagt Bundesliga-Vorstandsvorsitzender Christian Ebenbauer am Tag nach den Ausschreitungen von Rapid-Fans im Wiener Derby im Interview mit dem ORF.

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Jeder wolle Zuschauer im Stadion haben, "leider ist das in dem Fall nicht möglich", sagte er. Er hoffe, dass mit Teilsektorsperren ein Weg gefunden werde, um nach Ausspruch der Strafen vielleicht auch wieder positiv aufeinander zuzugehen.

Er gehe davon aus, dass es besagte Teilsektorsperren auch geben werde, Rapid und die Austria waren nach den Vorfällen beim Derby im September 2024 auf Bewährung.

"Die Klubs haben sich vor zwei Jahren darauf verständigt, dass man darauf achtet, wie das Vergehen ist, so ist auch die Sanktion. Deswegen gehe ich in so einem Fall eher von Teilsektorsperren aus und nicht von Gesamtgeisterspielen."

Das Strafmaß obliege aber dem Senat 1, dieser habe den kompletten Strafrahmen zur Verfügung. Dieser reicht von einer Geldstrafe in Höhe von 150.000 Euro bis hin zu Teilsektorsperren oder auch Geisterspielen. "Das wird man im Laufe des Verfahrens sehen", so Ebenbauer.

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