Viel Lob für Badjis Leistung
Mit der Einwechslung von Badji ging ein Ruck durch die Mannschaft. Pavlovic war davor nicht wirklich in die Offensivaktionen eingebunden und verschoss obendrein den Elfmeter, sein Nachfolger hingegen hinterließ einen starken Eindruck.
"Das Tor war für ihn sehr wichtig, er hat wirklich auch für Schwung gesorgt abgesehen von seinem Tor. Er war wirklich ein großer Aktivposten und hat es uns in der Offensive leichter gemacht. Das freut mich für ihn und natürlich auch für die Mannschaft", überschüttete ihn Trainer Kühbauer mit viel Lob.
Kühbauer sorgt für Lacher
Gegen die Admira kam Badji nach dem langen Warten auf seine Spielgenehmigung insgesamt zum fünften Mal zum Einsatz, seine Einsatzzeit steigerte sich kontinuierlich. Eine ganze Halbzeit so wie diesmal stand er bisher noch nicht auf dem Platz.
Auf die Frage, ob Kühbauer den 1,89 Meter großen Stürmer-Hünen dann nach seinem ersten Tor im grün-weißen Dress schon geherzt habe, sorgte Kühbauer für einen Lacher: "Nein, weil ich dafür zu klein bin. Aber ich muss ja nicht rauf, er kann ja auch runterkommen - das ist ja kein Problem."
Als wäre das nicht genug, war man bei den Grün-Weißen dann auch sehr gut auf die Eventualität eines Badji-Treffers vorbereitet. Als der Ball im Netz zappelte bekam der Afrikaner gleich seine eigene Torhymne vorgespielt.
Chilli feat. Carrapicho singen im Hit "Tic Tac Toe" mit dem Ohrwurm aus dem Jahr 1996 im Refrain die Zeile "Baci, baci, tambo", welche sehr an den Vornamen der neuen Rapid-Hoffnung erinnert.
Demnach könnte man in Wien-Hütteldorf - Ohrwurm hin oder her - sich glücklich schätzen, wenn das Lied noch sehr oft im Allianz Stadion ertönt.