Die besten Bundesliga-Choreos 2025
Silberberger erstmals gegen die WSG
Die zweitplatzierten Wolfsberger haben es als einziges Team selbst in der Hand, den Einzug ins Playoff um den letzten Europacup-Startplatz mit dem vierten Sieg in Folge zu fixieren. Der Vierte aus Tirol lauert aber nur einen Zähler dahinter.
Der Statistik nach wartet auf die Heimischen keine leichte Aufgabe. Der WAC ist in der Bundesliga seit fünf Spielen gegen die WSG sieglos. Den letzten Erfolg im direkten Duell gab es am 18. Mai 2024 (3:1) ebenfalls in der letzten Runde. Es war damals das letzte Match von Silberberger als Trainer der WSG, die er von 2013 bis 2024 gecoacht hat.
Nun hofft er als WAC-Coach in seinem ersten Pflichtspiel gegen seinen Ex-Klub auf einen ähnlichen Ausgang wie damals. "Irgendwo schließt sich für mich der Kreis, ich freue mich auf das Match und bin froh, dass es kein 'Do-or-Die-Match' mehr ist oder die WSG im Abstiegskampf noch was brauchen würde, weil es dann genug Verschwörungstheorien geben würde", sagte der Tiroler. Auch WSG-Sportchef Stefan Köck ist "heilfroh, sich einen Showdown erspart zu haben".
WAC zurück aus Mallorca
Beim zu Hause sieben Partien ungeschlagenen WAC regiert nach einem dreitägigen Trip nach Mallorca zur Feier des Klassenerhalts, den alle "unfallfrei" überstanden haben, wieder der Ernst.
"Von Urlaubsmodus spüre ich nichts, wir wollen das Spiel in Ried erreichen, dann können wir die Saison noch zu einem versöhnlichen Ende bringen", sagte Silberberger.
Doch auch die Tiroler haben noch Ziele. "Für mich ist das keine Ausflugsreise dorthin, dass wir die Hände in der Luft haben und einen Partybus haben. Ganz im Gegenteil", erläuterte Trainer Philipp Semlic. Und Köck ergänzte: "Die kleine Chance, die gegeben ist, die wollen wir nutzen."
Innviertler schonen Kräfte
Ried ist fix Erster und kann damit in Altach Kräfte für das Playoff-Spiel am Dienstag schonen. Bei einem entsprechenden Ausgang winkt da auch eine Wiederholung dieses Duells.
"Zum einen erlaubt uns diese Position beim einen oder anderen Spieler ein sehr gezieltes Belastungsmanagement, zum anderen gibt es uns die Möglichkeit, noch einmal frische Beine aufs Feld zu bringen. Unser Ziel ist es, die Rückreise nach dem Spiel mit einem guten Gefühl anzutreten", sagte Trainer Maximilian Senft. Sein Team peilt den dritten Erfolg im direkten Duell in Folge an.
Bei den Vorarlbergern steht die Partie im Zeichen zahlreicher Verabschiedungen. Eine davon betrifft den 37-jährigen Alexander Gorgon, der seine Karriere nach aktuell 488 Profispielen (127 Tore) beendet.
Keine Zukunft in Altach haben auch Lukas Gugganig, Luca Kronberger, Anteo Fetahu und Blendi Idrizi, deren Verträge nicht verlängert werden. Marlon Mustapha, Srdjan Hrstic, Moritz Oswald und Precious Benjamin kehren nach Leihgastspielen im Ländle zu ihren Stammklubs zurück.