"Dubioses" Tor bei LASK-Sieg in der Südstadt

 

Nach dem fragwürdigen Treffer der Wiener Austria am Samstag gegen Altach (mehr Infos >>) sorgt am Sonntag ein Tor beim 2:1-Sieg des LASK bei der Admira (mehr Infos >>) für Diskussionen.

Thomas Goiginger steckt in der 86. Minute auf den klar aus dem Abseits startenden Johannes Eggestein durch, der Deutsche geht auch eindeutig zum Ball, erst im letzten Moment dreht er ab und überlässt das Leder Goiginger, der selbst durchgestartet war und trocken an Leitner vorbei zum zwischenzeitlichen 2:0 einnetzt.

Eine Situation, die auch mithilfe der Videobilder ganz schwer zu beurteilen ist und nach dem Spiel Fragen offen lässt.

Treffer für Buric nicht regulär

Für Admira-Trainer Damir Buric ist das Tor klar nicht regulär: "Das zweite Tor war für mich eines, das nicht zu geben gewesen wäre. Der Pass war für Eggestein gedacht, der ist mit dem Ball mitgelaufen und hat erst im letzten Moment zurückgezogen. Er war eindeutig aktiv zum Ball, zudem wurde die Fahne gehoben."

Da Eggestein den Ball nicht berührte, war die Entscheidung des Schiedsrichter-Teams aber wohl korrekt. Auch wenn sogar LASK-Trainer Thalhammer von einem "dubiosen" Tor spricht.

Kein Problem mit der Entscheidung, das Tor zu geben, hat Torschütze Goiginger der im "Sky"-Interview nach dem Spiel seine Sicht der Dinge erklärt: "Ich dachte, dass Jojo (Anm.: Eggestein) eventuell im Abseits steht und keiner wirklich nachgeht, dann bin ich einfach gelaufen und hab ihm geschrien. Ich habe es probiert, es ist aufgegangen, da bin ich natürlich zufrieden."

(Text wird nach dem VIDEO fortgesetzt)

Sorgen um Gruber

Der schon nach einer knappen Viertelstunde ausgetauschte Torschütze des 1:0, Andreas Gruber, sorgt aber trotz des Erfolgs für Sorgenfalten bei den Linzern (mehr Infos >>), die mit dem Sieg in Maria Enzersdorf das dritte Liga-Spiel in Serie gewinnen konnten.

Goiginger, der selbst erst seit wenigen Monaten nach einer schweren Knieverletzung wieder fit ist, wünscht seinem Offensiv-Partner alles Gute: "Ich hoffe, dass es nicht so schlimm ist. Ich hoffe ihm nur das Beste, dass es vielleicht doch nicht das Kreuzband ist."

Von den LASK-Verantwortlichen gibt es nach dem Spiel noch keine genaueren Informationen zur Verletzung. Eine erste Diagnose in der Südstadt bestätigte aber in der Halbzeitpause der Partie den Verdacht auf eine schwere Knieverletzung.

Admira will auf Leistung aufbauen

Aufseiten der Admira ist man nach dem Spiel vor allem mit der Leistung in Halbzeit eins zufrieden. Da konnten die Südstädter immer wieder für Gefahr vor dem Kasten von Tobias Lawal, der das Tor anstelle des angeschlagenen Alexander Schlager hütete, sorgen.

"In der ersten Hälfte haben wir dem LASK Paroli geboten. Wir sind hoch angelaufen und haben auch unsere Chancen gehabt, aber leider ein einfaches, billiges Tor bekommen. Gegen eine Topmannschaft haben wir wenig zugelassen, aber leider unsere Chancen nicht genutzt. Die Leistung können wir für die nächsten Partien mitnehmen", weiß Buric, wie die knappe Niederlage zustande kam.

Weiter geht es für die Admira am Samstag gegen die WSG Tirol. Der LASK erwartet im Heimspiel ebenfalls am Samstag den TSV Hartberg. Für beide Teams also durchaus ein Spieltag, an dem das Punktekonto entsprechend aufgestockt werden könnte.

Textquelle: © LAOLA1.at Zum Seitenanfang »

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