LASK-Sieg bei der Admira

 

In der 18. Runde feiert der LASK einen 2:1-Auswärtssieg bei der Admira.

Gruber netzt in der neunten Minute nach schöner Andrade-Flanke via Innenstange ein, muss aber wenig später mit Verdacht auf eine schwere Knieverletzung vom Platz (mehr Infos >>). Die Admira bleibt unbeeindruckt, scheitert aber mehrmals an Lawal, der wegen Adduktorenproblemen von Alexander Schlager das LASK-Tor hütet. Nach einem schweren Patzer des jungen Goalies vergibt Wooten die beste Chance auf den Ausgleich (43. Minute).

Nach der Pause wird das Spiel zerfahrener, doch der LASK hat weiter alles im Griff und sorgt mit Nadelstichen für Gefahr. Die größte Chance vergibt Goiginger, der nach Ranftl-Assist nur die Stange trifft (71.). In der 86. Minute trifft Goiginger dann zur vermeintlichen Entscheidung - Eggestein startet aus Abseitsposition, läuft zum Ball, berührt ihn aber nicht, Goiginger schießt dann ein. Der Treffer wird von heftigen Protesten der Admiraner begleitet.

Die Südstädter stecken auch nach dem 0:2 nicht auf und dürfen nach einem Tor von Joker Kronberger, der einen Atanga-Assist verwertet, in der Schlussminute nochmals kurz hoffen. Im Endeffekt bleibt es aber beim knappen Auswärtssieg der Linzer.

Mit dem Sieg sichert die Thalhammer-Elf Rang drei ab und liegt vor dem Schlager Salzburg gegen Rapid (ab 17:00 im Live-Ticker) nur einen Punkt hinter den zweitplatzierten Wienern, sowie vier hinter dem Spitzenreiter aus der Salzach-Stadt.

Die Admira liegt punktegleich mit Schlusslicht Altach auf Rang elf.

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Gruber trifft erst und muss wenig später vom Feld

Gruber hatte gleich die erste Chance der Linzer verwertet. Der Stürmer nahm eine Flanke von Andres Andrade direkt und traf via Innenstange (9.). Kurz darauf war für ihn das Spiel mit einer Knieverletzung links aber schon zu Ende.

Der LASK war danach spielbestimmend, die Admira tauchte aber immer wieder gefährlich vor dem Tor von Tobias Lawal auf. Der 20-Jährige kam statt Teamtorhüter Alexander Schlager, der an Adduktorenproblemen leidet, zu seinem zweiten Bundesligaeinsatz und machte seine Sache gegen Marcus Maier (16.) und vor allem Matthias Ostrzolek (32.) gut.

Ein eigenes Blackout kurz vor der Pause (43.) konnte er selbst wieder ausbessern: Lawal spielte unbedrängt dem am Sechzehner völlig alleine stehenden Andrew Wooten den Ball vor die Beine, konnte den Schuss des Admira-Stürmers aber parieren.

LASK rettet Sieg in turbulenter Schlussphase

Nach dem Wechsel entwickelte sich zunächst ein umkämpftes Spiel, ehe der LASK immer dominierender wurde. Während die Admira keine wirkliche Chance auf den Ausgleich herausspielte, vergaben zunächst Gernot Trauner per Kopf (67.) und Goiginger (71.) die größten Möglichkeiten zur Vorentscheidung.

Im Finish wurde es daher noch einmal turbulent. Goiginger erhöhte auf 2:0, wobei er seine eigene Vorlage "verwertete". Johannes Eggestein war aus Abseitsposition zum Ball gesprintet, griff aber letztlich nicht ein. Der kurz davor eingewechselte Kronberger sorgte mit seinem Anschlusstreffer nach Atanga-Flanke für eine spannende Nachspielzeit. Die überstand der LASK, der mit dem dritten Sieg in Serie Tabellenrang drei festigte.

Textquelle: © LAOLA1.at/APA Zum Seitenanfang »

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