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Beichler spricht offen über Salzburg-Aus

Der Steirer äußert sich nach seinem Aus dazu, weshalb es in Salzburg nicht geklappt hat.

Beichler spricht offen über Salzburg-Aus Foto: © GEPA

Im Februar 2026 war es soweit. Daniel Beichler erhielt vom FC Red Bull Salzburg die Chance erstmals Cheftrainer in der ADMIRAL Bundesliga zu werden.

Das Arbeitsverhältnis endete nach 14 Spielen mit einem Punkteschnitt von 1,07 zum Saisonende enttäuschend. Salzburg war bei der Übernahme Tabellenführer, am Ende landete der Klub auf Platz drei.

Von der U14 bis zu den Profis

Jetzt spricht der 37-Jährige im Podcast "FROM COACH TO COACH" über sein Aus in der Mozartstadt: "Am Anfang tut es schon weh. Ich glaube, es muss auch wehtun. Ich war sechs Jahre in Salzburg."

Der Steirer arbeitete sich vom U14-Trainer über den Kooperationsverein FC Liefering hinauf zum Salzburg-Cheftrainer.

Das falsche Timing

"Die Schritte dorthin waren top, überragend. Das war immer zum richtigen Zeitpunkt gefühlt, es war immer ein Topptiming und dann kam eben im Februar die Möglichkeit bei den Profis von Red Bull Salzburg zu unterschreiben", so Beichler.

Der Coach wusste: "Das Timing ist nicht ideal, das ist manchmal im Fußball so." Nach seiner Freistellung stellte sich die Frage für Beichler, wie er damit umgeht.

Es bestehe die Möglichkeit in einer Opferrole zu fallen. "Alle Leute links und rechts sagen dir: 'Hey, das ist unfair, du bist der fünfte Trainer in drei Jahren'. Du bist verbrannt worden", berichtet Beichler.

Der Ex-Salzburg-Coach wählte aber eine andere Option. "Es ist jetzt hart, es hat nicht funktioniert. Es war nicht ideal. Aber was kann ich aus der Zeit mitnehmen?", lautete das Credo.

Beichler reflektierte die Zeit. Für ihn stellt sich die Frage: "Wie gehst du mit der jetzt vorhandenen Zeit um?" Die Zeit ohne Job will der Steirer auch vermehrt seiner Familie widmen.

Kein spezifischer Grund

Beichler beantwortet auch die Frage: Warum ist es nicht so gelaufen bei Salzburg?

Laut Beichler gibt es keinen spezifischen Punkt. Es habe aber auch anscheinend an Qualität gefehlt. "Wir haben ja unfassbar viele Chancen liegen lassen, haben viel zu viel Chancen gebraucht, um zum Torerfolg zu kommen", erklärt Beichler. Weiters habe man oft Treffer aus wenigen Chancen des Gegners kassiert.

"Du gehst aus dem Spiel raus und sagst, wie hast du dieses Spiel heute verlieren können?", berichtet der Ex-Salzburg-Coach.

Die hohe Erwartungshaltung

Seiner Mannschaft habe es auch an der Selbstverständlichkeit gefehlt. Die Erwartungshaltung war auch extrem hoch.

"Der Klub erwartet eigentlich schon seit sehr langer Zeit, dass wir unangefochten die Nummer eins sind und wir laufen jetzt quasi zweieinhalb Jahren diesen Anspruch hinterher", meint Beichler.

Das vorhandene Potenzial sei nie aus der Mannschaft geholt worden. "Wir haben zu wenig gemacht aus dem, was möglich wäre. Das bleibt schon auch hängen", gesteht der 37-Jährige.

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