Austria machte Salzburg-Bank bereits nervös

 

Näher als Austria Wien kam im Kalenderjahr 2021 noch keiner, wenn es darum geht, Bundesliga-Tabellenführer Red Bull Salzburg vor ernsthafte Probleme zu stellen, geschweige denn, an den Rand einer Niederlage zu treiben.

Die Wiener mussten nach dem Cup-Aus unter der Woche (0:2) bereits das zweite Mal binnen weniger Tage gegen die Mozartstädter ran. Auch dieses Mal zeigten die Veilchen aber eine beherzte Leistung, müssen sich letztlich aber dennoch mit 1:3 geschlagen geben (Spielbericht >>>).

Vor allem zu Beginn des Spiels hielt die Austria stark mit den "Bullen" mit. In der zweiten Halbzeit belohnte man sich dann auch für den eigenen Aufwand mit der Führung durch Georg Teigl. Danach folgte aus Sicht der Veilchen aber der Einbruch.

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"Wir haben ihnen einen Kampf angeboten. Die Mannschaft hat gezeigt, dass sie es sich zutraut, die beste Mannschaft in Österreich unter Druck zu setzen. Wir haben versucht, das Spiel auch mal zu beruhigen, sie laufen zu lassen. Das ist das, was sie am wenigsten gerne machen", so Austria-Cheftrainer Peter Stöger nach dem Spiel gegenüber "Sky".

"Wir haben viele Dinge sehr gut gemacht. Ich bin mit der Leistung zufrieden", findet der FAK-Coach, der aber trotzdem anerkennen muss, dass "dennoch die bessere Mannschaft gewonnen hat."

Pentz: "Das darfst du nicht mehr hergeben"

Letztlich setzte sich dann doch die Qualität der Salzburger durch, die das Spiel mit neuen Spielern von der Bank noch einmal beleben konnten. "Wenn du einmal führst, dann darfst du das auch nicht mehr hergeben. Das tut schon weh", sagt FAK-Torhüter Patrick Pentz.

Laut dem Keeper habe man Salzburg die Unzufriedenheit und Unruhe bereits ansehen können, insbesondere nach dem Führungstor der Austria. "Ich glaube, dass wir wieder eine ansprechende Leistung gebracht haben. Wenn man sieht, wie die Bank vom Gegner mitgeht, glaub ich schon, dass sie sich da ein bisschen Sorgen gemacht haben, dass da was schiefgehen könnte."

"Wir müssen einfach konzentriert bleiben nach der Führung. Wir haben das verabsäumt, waren hinten zu inkonsequent. Die schießen eben auch die gleiche Qualität nach von der Bank, wie sie sie am Platz haben. Zum Schluss war es dann wahrscheinlich auch die Kraft. Wenn wir da nicht bis zum Schluss mitgehen können, gewinnen wir auch nicht", findet der Keeper.

Stöger gibt positives Fazit ab

Auch Peter Stöger denkt, dass letztlich die Tiefe des Salzburg-Kaders den Unterschied ausgemacht hat. "Vor drei Tagen sind wir auch noch über 90 Minuten gegangen. Wir haben nicht viel durchtauschen wollen. Man merkt schon, dass Salzburg mehr nachlegen kann."

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Der General Manager Sport gibt dennoch ein überwiegend positives Fazit ab. "Die Burschen haben alles gemacht, was in ihren Möglichkeiten war. Das ist das, was wir von einer Fußballmannschaft sehen wollen. In unseren kleinen und vielleicht manchmal größeren Schritten entwickeln wir uns zu einer ordentlichen Fußballmannschaft. Wir hätten heute gerne etwas mitgenommen. Der Auftritt war trotzdem okay."

"Wir haben etliche junge Spieler, die fixer und fixer ein Teil der Mannschaft werden und einige erfahrene Spieler, die hier noch einmal eine Möglichkeit bekommen, sich zu beweisen - und die machen das richtig gut. Es macht Spaß, wir haben wieder einen Teamspirit in der Truppe und das lässt mich hoffen", erwartet Stöger noch einiges von seinem Team.

Top-Sechs? "Chance ist noch da"

In der Tabelle hat sich für die Austria im Grunde nicht viel geändert. Platz sechs, und somit der letzte Rang, der einen für die Meistergruppe qualifiziert, ist weiterhin drei Punkte entfernt. Stöger ist zuversichtlich, dass seine Mannschaft noch einen Angriff auf die Top-6 starten wird.

"Wir hätten gern etwas aus Salzburg mitgenommen. Wir haben in den nächsten drei Spielen Möglichkeiten gegen Mannschaften, die momentan in der Tabelle in unserer Nähe sind, Punkte mitzunehmen. Wenn uns das gelingt, dann ist noch eine Chance da, unter die ersten Sechs zu kommen", gibt der Wiener einen Ausblick auf die nächsten Wochen.

Textquelle: © LAOLA1.at

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