Die Altacher werden von rund 1.000 Anhängern, teilweise in einem eigens organisierten Sonderzug, nach Innsbruck begleitet. "Darüber freuen wir uns irrsinnig. Jetzt ist es unser Ziel, den Fans etwas zurückzugeben", meinte Standfest.
Eine Defensivtaktik, um ein 0:0 zu ermauern, kommt für den Ex-ÖFB-Internationalen nicht infrage. "Ich halte nichts davon, auf ein Unentschieden zu spielen. Wenn du nicht mutig nach vorne spielst, geht das großteils in die Hosen."
"Wir blenden das komplett aus"
Man werde auch nicht ständig zum Spiel Austria Lustenau - Blau-Weiß schielen. "Wir blenden das komplett aus und brauchen uns auch nicht zu informieren. Wir wissen, was wir zu tun haben."
Standfest war bemüht, den positiven Aspekt der Schnittpartie am Tivoli hervorzuheben. "Für solche Spiele wird man Fußballer. Das sind die Spiele, an die man sich ein Leben lang erinnert."
Von der WSG erwartet der Coach eine harte Gegenwehr, selbst wenn es für die Tiroler weder gegen den Abstieg noch um einen Europacup-Platz geht. "Sie werden trotzdem einen anständigen Auftritt machen, wie man es von einem Profi-Team gewohnt ist."
Letztes "Heimspiel" unter Silberberger
Für die WSG hat das Match einen besonderen emotionalen Aspekt, schließlich handelt es sich um das letzte Heimspiel unter dem mit Saisonende nach elf Jahren scheidenden Langzeit-Trainer Thomas Silberberger.
Der 50-Jährige ist allerdings ganz auf das Sportliche fixiert. "Uns ist die Ausgangssituation bewusst. Aber beide Klubs hatten davor 30 Runden lang Zeit, den Klassenerhalt zu sichern. Wir schauen nur auf uns", meinte Silberberger.