"Wenn der WAC mit anderen Trainern mehr Erfolg hat, ist es so."
Nach der nächsten dermaßen großen Enttäuschung stellt sich freilich die Frage, wie lange Atalan, der schon vor der Länderspielpause als angezählt galt, noch "hier" sein wird.
"Wenn sie (die WAC-Verantwortlichen, Anm.) es wollen, bleibe ich hier. Aber darum geht es nicht, es geht um den WAC. Wenn der WAC mit anderen Trainern mehr Erfolg hat, ist es so", erklärt der 46-Jährige.
Goalie Polster plädiert indes dafür, dass der nächste Trainerwechsel im Lavanttal - es wäre der dritte in der laufenden Saison - nur wenig Sinn machen würde:
"Ich weiß nicht, was der Trainer jetzt noch viel ändern kann. Wir wissen ja selber, um was es geht. Wir müssen jetzt einfach punkten, es hilft nichts. Da ist scheißegal, wer draußen steht."
Big Points für die WSG
Etwas Luft im Abstiegskampf hat sich indes die WSG Tirol verschaffen können.
Nachdem es unmittelbar vor der Länderspielpause zwei Niederlagen setzte, beträgt der Wattener Vorsprung auf das Tabellenende nun komfortable acht Punkte.
"Ich habe schon gemerkt, dass bei den Spielern und im ganzen Verein eine gewisse Erleichterung da ist. Es war keine einfache Situation, zwei Niederlagen zum Start im Playoff, eine lange Länderspielpause, hier gerätst du in Rückstand - dann so eine Leistung abzurufen, spricht für die Mannschaft. Ich bin schon stolz auf die Jungs, dass sie einen ruhigen Kopf behalten haben", schwärmt WSG-Coach Philipp Semlic.
Der Klassenerhalt ist freilich noch lange nicht fixiert. Mit einem Sieg bei Blau-Weiß kommende Woche könnten die Tiroler dem aber schon recht nahe kommen.
Semlic winkt ab: "Im unteren Playoff ist jedes Spiel ein direktes Duell, bei dieser Enge. Daher werden wir uns heute freuen, das Spiel gut aufarbeiten und dann nach Linz fahren, um auch dort eine gute Energieleistung zu liefern und mit etwas Zählbarem nachhause zu fahren."