"Sicher attraktiver": Dragovic freut sich über Rapid-Weiterkommen
Der Lauf der "Veilchen" hält auch in Ried an, der Meistertitel ist nach wie vor möglich. Routinier Aleksandar Dragovic freut sich zudem auf zwei weitere Derbys.
Die Wiener Austria setzt ihren Lauf im Jahr 2026 auch in Ried fort - und darf damit weiterhin vom Meistertitel träumen.
Gegen die SV Ried setzt man sich dank eines starken Auftritts in der zweiten Halbzeit souverän mit 2:0 durch, hält damit den Kontakt zur Tabellenspitze. Nach der Punkteteilung fehlt den "Veilchen" auf Platz vier nur ein Punkt auf Spitzenreiter SK Sturm. In den verbleibenden zehn Spielen in der Meistergruppe ist alles offen.
"Es ist sehr viel möglich"
"Wir gehen nun mit einem sehr guten Gefühl in die Meistergruppe. Wir werden uns in den nächsten Wochen alle zusammensetzen und über unser Ziel sprechen. Ich glaube, es ist dort sehr viel möglich", so Austria-Kapitän Manfred Fischer im "Sky"-Interview nach Spielende.
"Ich möchte aber noch nicht vom Meistertitel reden, denn die letzten Spiele haben gezeigt, dass man gegen jeden gewinnen, aber auch verlieren kann. Dementsprechend wird es sehr eng und eine coole Challenge, auf die ich mich freue", so der Mittelfeldspieler weiter.
Dragovic "froh" über weitere Derbys
Positiv verlief der Abend auch für Abwehrchef und Ex-ÖFB-Teamspieler Aleksandar Dragovic. Der Innenverteidiger erzielte gegen die Rieder sein zweites Saisontor - nur eine Woche nach seinem Premierentreffer gegen den LASK.
"Es war nicht einfach heute, die SV Ried spielt sehr körperbetont. Aber ein großes Kompliment an unsere Mannschaft, wie sie dagegengehalten und gekämpft hat", so der 35-Jährige.
"Es ist alles sehr knapp. Wir fokussieren uns von Woche zu Woche. Ich bin auch froh, dass Rapid weitergekommen ist und wir zwei weitere Derbys haben. Das ist auch für die Bundesliga - bei allem Respekt vor den anderen Klubs - attraktiver. Wohin unsere Reise geht, werden wir sehen", so Dragovic.
"Denken nicht an die Meisterschaft"
"Es geht nun eigentlich wieder von vorne los. Es kann alles passieren, die Liga bleibt weiterhin spannend. Es ist nun wichtig, dass wir uns auf uns konzentrieren und von Spiel zu Spiel denken. Wir denken sicherlich noch nicht an irgendeine Meisterschaft", so Austria-Sportdirektor Michael Wagner.
"Dass wir nach 22 Runden zwei Punkte hinter dem Ersten sind, spricht für uns. Die Liga ist eben sehr ausgeglichen. Dass wir in dieser Gruppe dabei sind - da denke ich, dass wir doch einige Dinge in diesen letzten eineinhalb Jahren richtig gemacht haben", so Austria-Cheftrainer Stephan Helm.