Endstand
2:4
1:3 , 1:1
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"Können nur noch gewinnen" - Sturm hält Titelrennen offen

Sturm gewinnt in Hartberg und hält die Meisterchance am Leben. Trainer Fabio Ingolitsch schiebt den Druck vor dem letzten Spieltag dem LASK zu.

"Können nur noch gewinnen" - Sturm hält Titelrennen offen Foto: © GEPA

Der SK Sturm Graz gewinnt in der 31. Runde der ADMIRAL Bundesliga mit 4:2 beim TSV Hartberg (zum Spielbericht>>>) und hält damit die Chance auf den dritten Meistertitel in Folge am Leben.

Nach fünf Unentschieden in Folge gelingt den Grazern wieder ein Sieg - und dieser kommt genau rechtzeitig.

"Wir haben uns dieses Finale zuhause erarbeitet", sagt Trainer Fabio Ingolitsch nach der Partie bei "Sky". Die Entscheidung im Titelrennen fällt damit am letzten Spieltag in Graz. Dort treffen die "Blackies" auf den SK Rapid.

"Die Energie war gut"

Vor allem in der ersten Halbzeit in Hartberg überzeugt Sturm mit Tempo, Aggressivität und Konsequenz. Otar Kiteishvili sieht genau darin den Schlüssel. "Die Energie war gut", sagt der Georgier. Seine Mannschaft sei die bessere gewesen und habe die Partie verdient gewonnen.

Mit seinem Treffer zum 3:1 übernimmt Kiteishvili wieder die alleinige Führung in der Torschützenliste. Für ihn selbst steht das aber nicht im Mittelpunkt. "Das schaffst du nicht alleine", sagt er und hebt die Mannschaft hervor.

Ingolitsch: "Wir wollten unbedingt den Dosenöffner"

Auch der Trainer sieht einen starken Beginn seiner Mannschaft. Der frühe Treffer nach einer Standardsituation spielt Sturm dabei in die Karten.

"Wir wollten unbedingt diesen Dosenöffner", erklärt Ingolitsch. Danach hätten sich Räume geöffnet, die seine Mannschaft besser nutzen konnte.

Nach der Pause sieht er allerdings einen Bruch im Spiel. Sturm habe plötzlich "im Verwaltungsmodus" agiert und etwas vermissen lassen, was die erste Halbzeit ausgezeichnet habe: "Gier, Mut und Aggressivität."

Finale in Graz

Trotzdem bringt Sturm den Vorsprung diesmal souverän ins Ziel. Der Vizemeistertitel und damit die Teilnahme an der Champions-League-Qualifikation ist fixiert. Jetzt geht der Blick nur noch auf den letzten Spieltag.

Interessant dabei: Ingolitsch schiebt den Druck bewusst Richtung Linz. Seine Mannschaft habe nach der Pause "das Gefühl gehabt, etwas verlieren zu können". Genau das sieht er nun beim Konkurrenten. "Da spiele ich den Ball zum LASK. Wir können jetzt nur noch gewinnen, sie haben etwas zu verlieren. Und deswegen sind wir schon sehr gespannt auf die nächste Woche."

Sturm müsse dagegen "einfach die Hausaufgabe erledigen". Mehr nicht. Auch Kiteishvili hält sich mit großen Ansagen zurück. "Wir haben noch ein Spiel. Da werden wir alles versuchen."

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