Die Gewinner der Herbstsaison 2018

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Die Herbstsaison 2018 ist zu Ende, die österreichische Bundesliga begibt sich in die Winterpause.

Einige Spieler werden ihren Weihnachtsurlaub zufriedener antreten als andere. LAOLA1 hat von jedem Verein drei Gewinner ausgewählt.

Das sind nicht zwangsläufig die besten Spieler ihrer Teams gewesen. Ihre Auswahl kann auch bedeuten, dass sie die vor der Saison in sie gesetzten Erwartungen übertroffen haben, dass sie im Vergleich zur vorangegangenen Spielzeit einen Entwicklungssprung gemacht oder unerwartet Konkurrenten ausgestochen haben.

Bei einigen (erfolgreichen) Teams hätte es freilich noch wesentlich mehr potenzielle Gewinner gegeben, bei anderen war es schon schwierig deren drei zu finden.

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FC RED BULL SALZBURG:

CICAN STANKOVIC: Seine Geduld hat sich ausgezahlt. Noch in der Vorsaison war Stankovic nur im Cup gesetzt, im Sommer ernannte ihn Marco Rose aber zum Stammkeper in der Bundesliga - zurecht. Der 26-Jährige ließ sich im Herbst nichts zu schulden kommen und ist mit ein Grund dafür, warum Salzburg die wenigsten Gegentore der Liga bekommen hat. Die Einberufungen ins ÖFB-Nationalteam in diesem Jahr waren die logische Folge. Auf seinen ersten Einsatz dort muss er aber noch warten.

ZLATKO JUNUZOVIC: Er kam als untypischer Salzburg-Transfer, entwickelte sich aber schnell zum typischen Salzburg-Spieler. Mit 31 Jahren und unzähligen internationalen Auftritten gibt der Ex-Teamspieler den Salzburgern die nötige Routine in einem ansonst blutjungen Mittelfeld. Rose konnte ihm von Beginn an vertrauen und Junuzovic rechtfertigt dies mit einem starken Herbst ohne viel Eingewöhnungszeit. Drei Torvorlagen und vier Treffer gehen auf sein Konto - davon ein besonders schöner zum Jahresausklang per Freistoß gegen St. Pölten.

HANNES WOLF: Es ist fast schon beängstigend, mit welchem Selbstbewusstsein der 19-Jährige sein Spiel durchzieht - egal ob der Gegner Leipzig, Glasgow oder Hartberg heißt. Aktuell ist er auf dem besten Weg, einer ohnehin schon starken Vorsaison eine noch bessere draufzusetzen. Wolf ist damit aktuell das Paradebeispiel für den jungen, zielstrebigen Red-Bull-Fußballer. Mit dieser Einstellung wird er irgendwann für die Salzburger nicht aufzuhalten sein.

LASK:

ALEXANDER SCHLAGER: Der in der Salzburg-Akademie ausgebildete Keeper kann sich bei Pavao Pervan bedanken, dass dieser im Sommer zum VfL Wolfsburg wechselte. Seither ist nämlich der 22-Jährige erste Wahl und ließ dem Ex-Rieder Thomas Gebauer keine Chance. Mit seinen Leistungen besticht er nicht nur im ÖFB-U21-Team sondern auch bei den Linzern, die ihm das Vertrauen schenkten und nun durch seine starken Paraden die Früchte ernten.

THOMAS GOIGINGER: Der 25-jährige Salzburger hat in dieser Saison den nächsten großen Schritt nach vorne gemacht. Schon in der vergangenen Saison zeigte er mit 33 Liga-Einsätzen, 7 Toren und 5 Assists auf, diese Spielzeit ist er zum ÖFB-Teamspieler gereift - was als LASK-Spieler keine Selbstverständlichkeit ist. Nach Pervan und Gernot Trauner war er erst der dritte nach vielen Jahren ohne Schwarz-Weißen im Aufgebot. Diese Saison hat er auch schon wieder 3 Tore und vor allem 9 Assists in 18 Spielen. Damit hat er hinter Michael Liendl (WAC/16) und gleichauf mit Rajko Rep die meisten Scorerpunkte (12).

YUSUF OTUBANJO: Der 26-jährige Stürmer hat wahrlich einen Aufstieg hingelegt. In der vergangenen Saison kam der Nigerianer vom MSK Zilina, wo er nur sporadisch zum Einsatz kam. Im Frühjahr wurde er nach seinem Wechsel zum LASK zunächst an Altach verliehen. Aber auch hier waren nicht mehr als ein paar Kurzeinsätze drin. Diese Saison hat sich das schlagartig geändert. 18 Pflichtspieleinsätze, 11 davon in der Bundesliga - und immer mit viel Spielzeit. Trainer Oliver Glasner hat es geschafft, die Stärken des Angreifers herauszukitzeln. Die bisherige Ausbeute: 2 Tore und 3 Assists.

SKN ST. PÖLTEN:

LUCA MEISL: Das "Erfolgsmodell Sandro Ingolitsch", Auflage zwei. Nachdem der erste Versuch so gut funktionierte, wurde mit dem 19-Jährigen gleich noch ein defensiver Youngster aus dem Salzburger Nachwuchs nach Niederösterreich gelotst, diesmal nur auf Leihbasis. Von der ersten Minute weg ist der ehemalige Liefering-Kapitän Fixbestandteil der sattelfesten SKN-Verteidigung und beweist damit seine Bundesliga-Tauglichkeit, nachdem sich Red Bull Salzburg noch zu kaum Einsatzzeit für den Youth-League-Sieger durchringen konnte.

DANIEL DRESCHER: Nach schwierigen Zeiten beim WAC, in denen der 29-Jährige nur eine Nebenrolle spielte, wird bei St. Pöltens plötzlich erstarkter Verteidigung ganz auf Drescher gebaut. Er liefert als Abwehrchef neben Meisl die nötige Routine. Das bescherte ihm nach nur 13 Auftritten für den neuen Verein eine vorzeitige Vertragsverlängerung bis Sommer 2020.

KWANG RYONG PAK: Bei seiner Ankunft im August 2017 aus der zweiten Schweizer Liga war Pak noch der Exot schlechthin in der Bundesliga. Wo hat St. Pölten den her und was wollen sie mit ihm? Der Begriff "Bomber" wurde ihm eher aufgrund halblustiger Verweise auf seine Herkunft verpasst. Das Treffen ist mit vier Toren aus 18 Einsätzen nach wie vor nicht die Stärke des 26-Jährigen, aber er hat sich vom Ergänzungs- zum Stammspieler gemausert und geht den heimischen Abwehrreihen mit seiner für Asiaten ungewöhnlichen Körpergröße von 1,88m durchaus auf die Nerven.

WOLFSBERGER AC:

MICHAEL LIENDL: Der Königstransfer ist voll aufgegangen. Liendl ist der vom WAC so erhoffte Denker und Lenker im Mittelfeld und strahlt noch dazu Torgefahr wie in alten Zeiten aus. Mit sieben Toren und neun Assists liegt der 33-Jährige ligaweit an der Spitze der Scorer-Wertung. Somit kann mit mit Fug und Recht behaupten, dass er ein wesentlicher Faktor für den starken Herbst der Lavanttaler war.

MICHAEL NOVAK: Nach fünf Jahren in Mattersburg war es für den Außenverteidiger Zeit für einen Tapetenwechsel. Bisher hat er sich voll bezahlt gemacht. Novak hat, wie Liendl und Marcel Ritzmaier, keine einzige Bundesliga-Partie verpasst, spielt auf der rechten Abwehrseite eine richtig starke Saison und kann, wie gegen den LASK auch ohne Probleme als Innenverteidiger aufgeboten werden.

MARC-ANDRE SCHMERBÖCK: Es muss irgendwas in der Lavanttaler Luft sein, dass Schmerböck außerordentlich gut bekommt. Im Frühjahr noch ohne große Trauer von Sturm über die Pack geschickt, blühte Schmerböck - nicht zum ersten Mal - beim WAC auf und agierte an vorderster Front als absoluter Torjäger. Der Triplepack in Mattersburg war der Gipfel seiner Torjagd, die aber leider ausgerechnet kurz vor der Winterpause brutal gestoppt worden ist. Mit einem Kreuzbandriss und Meniskuseinriss wird er den "Wölfen" lange fehlen. Man kann aus WAC-Sicht nur hoffen, dass er irgendwann in ähnlicher Verfassung wie im Herbst wieder retour kommt. Gute Besserung!

FK AUSTRIA WIEN:

CHRISTIAN SCHOISSENGEYR: Beim SK Sturm hat der 24-Jährige in der vergangenen Saison praktisch keine Rolle gespielt, auch bei der Austria wurde ihm zu Beginn nicht zugetraut, sich in die Stammelf zu spielen. Letztendlich stehen nach dem Herbst aber über 1000 Bundesliga-Spielminuten und defensiv teils starke Leistungen, wenngleich die Schwächen des Innenverteidigers im Spielaufbau nicht zu leugnen sind.

THOMAS EBNER: Vor dem Saisonstart stellte sich angesichts der Neuzugänge Matic und Jeggo sowie der Platzhirschen Grünwald und Prokop die Frage: Wo soll Ebner Platz haben? Die Antwort nach dem Herbst: Egal wo, Hauptsache in der Startelf. Am Niederösterreicher lag der durchwachsene violette Herbst gewiss nicht, der 26-Jährige ist marschiert, hat gekämpft und überzeugt.

MAXIMILIAN SAX: Die Ausgangsposition konnte schlechter kaum sein: Von Trainer Fink und Sportdirewktor Wohlfahrt bereits im Winter unter Vertrag genommen, war die gesamte sportliche Führung ausgetauscht, als der Offensivspieler im Sommer dann am Verteilerkreis aufschlug. Zu allem Überdruss musste der 26-Jährige dann auch noch wegen einer Verletzung lange passen. Als er dann aber endlich spielen konnte, brachte er frischen Wind und eroberte sofort einen Fixplatz.

SK STURM GRAZ:

OTAR KITEISHVILI: Gleich vorneweg: Es gibt leichtere Übungen, als nach dieser Herbst-Saison klare Gewinner im Sturm-Kader zu finden, vor allem im Vergleich zur starken Vorsaison. Manch Leistungsträger wie Stefan Hierländer agierte konstant, andere wie Peter Zulj hatten zu kämpfen und ragten vergleichsweise kaderintern immer noch heraus. Kiteishvili wiederum ist ein interessanter Fall. Beim Georgier hat man stets das Gefühl, dass noch viel, viel mehr möglich ist, als er in diesem Herbst zeigte. Auch wenn die Scorer-Punkte bislang Mangelware sind, eroberte er sich flott einen Stammplatz und ist kaum aus dem Sturm-Spiel wegzudenken. Man darf gespannt sein, was möglich ist, wenn ihm endgültig der Knopf aufgeht. Und: Er ist sicherlich der Neuzugang, der am besten performte. Das war in diesem Herbst auch nicht selbstverständlich.

EMEKA EZE: Man kann nur mutmaßen, aber durchaus möglich, dass der Sturm-Herbst früher eine erfreulichere Richtung genommen hätte, wenn Eze im Sommer nicht mit den Spätfolgen seines Wadenbeinbruchs aus dem Frühjahr zu kämpfen gehabt hätte. Körperlich nicht in bester Verfassung, reichte es meist nur für Joker-Einsätze. Erst im Herbst-Finish durfte der Stürmer wieder regelmäßig von Anfang an ran und distanzierte seine bis dahin ebenfalls recht glücklose Stürmer-Konkurrenz relativ locker. Der aggressive Spielstil des Nigerianers tut dem Sturm-Spiel fraglos gut. An der Torausbeute lässt sich im weiteren Saisonverlauf freilich noch schrauben.

JÖRG SIEBENHANDL: Keine Frage: Zu Saisonbeginn machte Siebenhandl nicht immer eine glückliche Figur. Aber sagen wir so: Erstens fing er sich nach anfänglichen Problemen relativ bald, auch wenn er unter Vogel in fast jeder Partie einen Gegentreffer kassierte. Aber genau deshalb ist er zweitens einer der größten Gewinner des Trainer-Wechsels. Seit Sturm mit dem "Mählich-Riegel" hinten dicht macht, macht es definitiv mehr Spaß, Sturm-Torhüter zu sein. Die Arbeit wurde weniger, die Zahl der Gegentore ist am Nullpunkt angelangt. In den letzten fünf Liga-Spielen bewahrte der 28-Jährige die weite Weste - so schnell kann es im Fußball gehen.

TSV HARTBERG:

RAJKO REP: Lieber Führungskraft beim TSV Hartberg als Ergänzungsspieler beim LASK. Dass der Slowene das Zeug zur Bereicherung hat, konnte er auch in Linz andeuten - zumindest in der Aufstiegssaison 2016/17, in der Saison danach lief es weniger. So richtig seinen Stempel drückt er dem Spiel indes in der Oststeiermark auf. Je sechs Tore und sechs Assists stehen für den 28-Jährigen bereits zu Buche, besonders gerne trifft der Spielgestalter per Doppelpack - immerhin drei Mal gelang ihm dieses Kunststück. Rep ist eines der Aushängeschilder für die weitestgehend gelungene Transferpolitik in Hartberg: Wenn man einen Routinier mit einem verhältnismäßig guten Namen engagiert, sollte er auch voll einschlagen. Rep hat das getan.

IVAN LJUBIC: Die gute Entwicklung des ÖFB-U21-Teamspielers ist nicht nur für Hartberg erfreulich, sondern verfolgt man natürlich auch beim SK Sturm Graz mit großem Interesse, schließlich ist der zentrale Mittelfeldspieler eine Leihgabe der "Blackies". Ljubic hat sich von Anfang an in die Startelf der Oststeirer gespielt und ist seither nicht wegzudenken - nicht eine Spielminute versäumte er im Herbst. Erst stand er in der öffentlichen Wahrnehmung vielleicht ein wenig im Schatten seines Shootingstar-Kollegen Youba Diarra. Nach dessen Kreuzbandriss musste er noch mehr Verantwortung übernehmen und liefert bislang zur allgemeinen Zufriedenheit ab. In der Vorsaison war Ljubic an den SC Wiener Neustadt verliehen - mit Roman Mählich hat der damalige Trainer der Niederösterreicher inzwischen in Graz das Sagen, was für Ljubic kein Nachteil sein sollte.

PHILIPP SIEGL: Es stehen einige weitere potenzielle Gewinner dieser Herbst-Saison im Hartberger Kader und der eine oder andere stand definitiv mehr im Rampenlicht als Siegl. Aber man kann auch einmal interessante kaderinterne Entwicklungen honorieren. Fieberhaft suchten die Hartberger im Sommer nach einem weiteren neuen Innenverteidiger und wurden nicht wirklich fündig. Also stellte man mit dem 24-Jährigen einen Spieler in die Abwehrzentrale, der in den Jahren zuvor zumeist im Mittelfeld zum Einsatz kam. Dies hatte zur Folge, dass aus einem in der Aufstiegssaison nur sporadisch eingesetzten Ergänzungsspieler eine Etage weiter oben in der Bundesliga ein unumstrittener Stammspieler wurde. Siegl versäumte nämlich im Herbst nicht eine Spielminute. Alles in allem nicht schlecht für einen Spieler, der in den vergangenen Jahren den Weg von der Regionalliga in die höchste Spielklasse mitgemacht hat.

SK RAPID WIEN:

RICHARD STREBINGER: Wo würde der SK Rapid in dieser Saison ohne die unangefochtene Nummer 1 im Tor stehen? Kaum auszumalen, was passiert wäre, hätte der 25-jährige Familienvater nicht seine Form aus der Vorsaison konserviert und sich zu einem der, wenn nicht zum, besten Torhüter der Liga gekürt. Riesen-Paraden, starke Reflexe und Lufthoheit - Strebinger ist einer der ganz wenigen im Rapid-Kader, der trotz Seuchensaison seinen Martkwert steigern konnte. Der Keeper soll begehrt sein, rund acht Millionen Euro sollen Rapid aktuell winken, sollte man ihn ziehen lassen. Das wäre jedoch ein herber Verlust. Im ÖFB-Team kam er nach Schnupper-Lehrgängen im Testspiel gegen Dänemark zu seinem Debüt.

MARIO SONNLEITNER: x Mal abgeschrieben, x Mal wieder aufgestanden. Aktuell ist der mittlerweile 32-jährige Routinier wieder sehr gefragt und zudem wahrscheinlich der konstanteste Verteidiger Rapids. 13 Saisoneinsätze stehen zu Buche, am Jahresende verhinderte eine Muskelverletzung weitere Einsätze. Aber "Sonni" hat gezeigt, dass er noch nicht zum alten Eisen gehört und er noch auf eine Vertragsverlängerung hofft, da sein Kontrakt im Sommer 2019 ausläuft. Absolut top: Mit drei Saisontreffern, darunter ein Doppelpack gegen die Admira ist er mit Deni Alar und Thomas Murg Top-Torschütze Rapids (2 Tore erzielte er zusätzlich in der Europa-League-Quali).

MERT MÜLDÜR: Der Aufsteiger im Rapid-Kader! Erst 19 Jahre jung avancierte er immer mehr zum Hoffnungsträger für die Zukunft. Aus dem eigenen Nachwuchs kommend setzte er den Aufwärtstrend nach zwei Einsätzen in der Vorsaison fort. In der aktuellen Saison hält er bei 12 Bundesliga- und 23 Pflichtspieleinsätzen. Obwohl seine angestammte Position die Innenverteidigung ist, wurde er oftmals zum Rechtsverteidiger umfunktioniert, die größeren Stärken zeigte er aber bisher in der Zentrale. Das bisherige Zuckerl: Müldür wurde für die September-Spiele erstmals ins türkische Nationalteam einberufen und hält nun bereits bei zwei Einsätzen.

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SV MATTERSBURG:

RENE RENNER: Vergangenen Saison noch meistens als Joker gefragt, hat sich der 25-Jährige heuer zum Leistungsträger und Dauerläufer etabliert. Der universell einsetzbare Mittelfeldmann hat in der Bundesliga keine einzige Minute verpasst und drei Tore und zwei Assists beigesteuert. Unvergessen bleibt sein direkter Eckball-Treffer gegen Wacker.

MARKO KVASINA: Nach einem zwischenzeitlichen Tief ist der baumlange Stürmer bei den Burgenländern gegen Ende der Herbstsaison richtig durgestartet. Vier Tore und drei Assists in den letzten sechs Runden können sich sehen lassen. Der U21-Teamspieler ist damit der beste Scorer (6 Tore/3 Vorlagen) seines Teams. Könnte nach den Enttäuschungen bei der Austria und bei Twente endlich wo glücklich werden.

JANO: Seit Sommer 2014 streift der Spanier nun schon das Trikot des SVM über – und er ist seit einer geraumen Zeit der Denker und Lenker im Spiel der Burgenländer. Auch in der bisherigen Saison ist der 31-Jährige absoluter Führungsspieler und kam in jeder Runde zum Einsatz. Gegen die Wiener Austria (6. Runde) durfte der Mittelfeldmann auch über einen seiner eher seltenen Torerfolge jubeln.

FC WACKER INNSBRUCK:

ALBERT VALLCI: In zwei persönlich sehr erfolgreichen Jahren in der Ersten Liga, das erste noch für den SV Horn, stand Vallci nur in sieben von 72 möglichen Spielen nicht am Platz. Der Sprung in die Bundesliga ist nicht immer ein einfacher, aber der Linksverteidiger konservierte seinen Dauerbrenner-Status uneingeschränkt auch eine Liga höher. Erst im Herbst-Finish bei Hartberg und gegen den WAC musste er auslassen. Waren es schon die letzten Möglichkeiten, sein Können für die Innsbrucker zu beweisen? Er gilt als wohl heißeste Transferaktie.

CHEIKHOU DIENG: Der Senegalese ist am Papier langjähriger Spieler von Basaksehir, aber für die Türken hat er seit seinem offiziellen Transfer nur heiße sechs Spiele absolviert. Es folgten Leihen zurück nach St. Pölten, zu Ankaragücü und zuletzt zu Spartak Subotica nach Serbien, auch das war nicht der Weisheit letzter Schluss für den Flügelspieler. Warum also nicht zurück zu Karl Daxbacher? Das hat sich bezahlt gemacht: Bei Wacker ist der 25-jährige Offensivmann Stammspieler, gerne auch an vorderster Front. Nur die Torausbeute (drei Treffer) muss für die brustschwache Innsbrucker Offensive einen Zuwachs erfahren. Er sorgt aber für Dynamik.

MANUEL MARANDA: Eigentlich wurde der U21-Nationalspieler für die Ambitionen von Wacker II in der 2. Liga von der Admira losgeeist. Doch es kam anders: Nach guten Leistungen in der zweiten Leistungsstufe - Wacker II kassierte acht Gegentore in neun Spielen - wurde der 21-Jährige zur Bundesliga-Mannschaft hochgezogen. Dort stand er seit Anfang Oktober, mit einer Ausnahme, immer in der Startelf. Prompt erholten sich die Wacker-Ergebnisse etwas, sein erster Einsatz fand bei der Trendwende - dem Heim-1:0 gegen den LASK - statt.

SCR ALTACH:

MANFRED FISCHER: Obwohl mit Hartberg der Aufstieg gelang, übersiedelte der 23-Jährige im Sommer nach Altach. Zwar hinkten die Vorarlberger den Erwartungen stark hinterher, Fischers Herbst kann aber durchaus als positiv bezeichnet werden. Der Mittelfeldspieler kam bis auf eine Ausnahme in jeder Runde zum Einsatz und führt mit vier Toren (Doppelpack gegen Rapid) und zwei Assists die vereinsinterne Scorerliste an.

EMIR KARIC: In der Bundesliga angekommen! Der 21-Jährige, im Sommer aus Liefering ablösefrei geholt, wurde aufgrund von zahlreichen Ausfällen schnell ins kalte Wasser geworfen und darf bereits auf 13 Einsätze zurückblicken. Zunächst im Mittelfeld eingesetzt, hat sich der Linzer auf seiner Stammposition als linker Verteidiger etabliert.

SIMON PIESINGER: Vor fast genau einem Jahr zog sich der 26-Jährige bereits den zweiten Kreuzbandriss in seiner Karriere zu. Nach einem ersten Kurzeinsatz in der 7. Runde durfte der Blondschopf bei seinem Startelfcomeback (9. Runde, Admira) gleich über einen Treffer jubeln. Brachte dem Team Stabilität im Mittelfeld zurück.

ADMIRA:

WILHELM VORSAGER: Der 21-Jährige kann mit Fug und Recht von sich behaupten, dass er in diesem Herbst einen Entwicklungsschritt gemacht hat. In der Vorsaison nur gegen Ende ein Thema, hat er nun einen Stammplatz erobert - ob in der Innenverteidigung oder in der Mittelfeld-Zentrale - und verteidigt diesen mit guten Vorstellungen, in denen er immer wieder sein fußballerisches Können aufblitzen lässt.

MARCO SAHANEK: Der 28-Jährige hat seit Jahren mit dem Ruf zu kämpfen, kein einfacher Charakter zu sein. Fakt ist, dass er in diesem Herbst etwas bewiesen hat, was ihm nur noch die wenigsten zugetraut haben: Er hat das Zeug, um ohne weiteres in der Bundesliga mitzuhalten. Nach anfänglichen Schwierigkeiten hat der Wiener seinen Wert in der Offensive unter Beweis gestellt.

MORTEN HJULMAND: Es ist schon beachtlich, was der Däne in seiner bisherigen Zeit geleistet hat, wenn man sich die Voraussetzungen ansieht. In der Vorsaison war der 19-Jährige noch im Nachwuchs des FC Kopenhagen aktiv, weit entfernt davon, Stammkraft in der zweiten Mannschaft zu sein. In jungen Jahren erstmals in einem fremden Land und dann auch noch erstmals im Profi-Fußball, hat der Mittelfeldspieler sowohl Ernst Baumeister, als auch dessen Nachfolger Reiner Geyer überzeugt und ist aus der Startef eigentlich nur schwer wegzudenken.

Textquelle: © LAOLA1.at Zum Seitenanfang »

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