Nur 1:1! Sturm lässt in Tirol Punkte liegen
Der Vizemeister geht gegen die WSG zwar in Führung, kann aber trotz vielen Chancen nicht gewinnen.
In der 1. Runde der ADMIRAL Bundesliga trennen sich die WSG Tirol und der SK Sturm Graz mit einem 1:1. Die Grazer haben zwar mehr vom Spiel, verabsäumen aber das Siegtor.
Sturm beginnt verhalten, geht aber zu hart in die Zweikämpfe. Gleich vier Grazer sehen binnen kürzester Zeit Gelb.
Die erste Chance haben die Gastgeber. Weiter Einwurf, Boras verlängert auf Hinterseer, der sich den Ball mit dem Kopf mitnimmt und aus der Drehung abschließt. Der Ball rollt nur knapp neben das Tor, da hat nicht viel gefehlt (21.).
Wlodarczyk eröffnet Sturms Saison
Danach wird Sturm stärker. Zunächst vergibt Seidl die große Chance (27.), zwei Minuten später gehen die Grazer aber in Führung. Feiner weiter Pass von Stankovic in den Lauf von Soglo, der den Ball mit einem schönen Kontakt scharf in die Mitte bringt. Dort lauert Szymon Wlodarcyzk und erzielt das erste Bundesliga-Tor der Grazer in dieser Saison (29.).
Doch die Tiroler gehen nicht mit einem Rückstand in die Pause. Während Sturm-Kapitän Stankovic verletzt das Spielfeld verlassen muss, startet WSG-Neuzugang Olakigbe einen feinen Antritt. Der Engländer lässt die halbe Grazer Abwehr aussteigen trifft dann überlegt ins lange Eck (42.).
Die letzte Chance in einer ereignisreichen ersten Halbzeit hat aber wieder Sturm. Nach einem Fehler von Kubatta vergibt Seidl alleine vor WSG-Goalie Hamzic (45.+1.).
WSG verteidigt Remis
Zu Beginn der zweiten Halbzeit ist Sturm offensiv bemüht, steht aber sage und schreibe sechs Mal in Folge im Abseits.
Von der WSG kommt offensiv nur noch wenig. Sturm bekommt in der Schlussphase beinahe einen Elfmeter zugesprochen. Nach einer Ecke von Sturm und einem Kontakt des eingewechselten Ola-Adebomi entscheidet Schiedsrichter Ebner zunächst auf Strafstoß, wird dann aber vom VAR ausgebessert (75.).
Die letzte Möglichkeit im Spiel hat Simon Seidl, der allerdings nach Kayombo-Vorarbeit am starken Hamzic scheitert (90.+2).
Danach passiert nichts Nennenswertes mehr. Sturm kommt gegen die WSG nicht über ein Remis hinaus, kann die Ungeschlagen-Serie aber auf 17 Pflichtspiele ausbauen.