Endstand
2:5
2:1 , 0:4
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Wels gewinnt nach furioser Aufholjagd gegen Liefering

Die Salzburger gehen mit 2:0 in Führung, geben das Spiel in Folge jedoch komplett aus der Hand.

Der FC Hertha Wels legt in der 22. Runde der ADMIRAL 2. Liga eine furiose Aufholjagd in der Red Bull Arena gegen Liefering hin. Die Gäste gewinnen nach Rückstand mit 5:2.

Die Truppe von Trainer Danny Galm startet äußerst druckvoll in die Begegnung und belohnt sich früh, als Verhounig den fälligen Strafstoß sicher verwandelt. Christian Heinles Elf hat in dieser Phase nicht nur mit dem Rückstand zu kämpfen, sondern verliert zudem Sebastian Feyrer, der nach einer Verletzungsunterbrechung den Platz frühzeitig verlassen muss.

Die Hausherren kontrollieren das Geschehen mit viel Ballbesitz und erhöhen folgerichtig durch Aguilar, der nach einer sehenswerten Vorlage von Aboubacar Camara erfolgreich abschließt.

Kurz vor dem Pausenpfiff wendet sich jedoch das Blatt: Die Gäste bekommen nach einem Foul von Valentin Zabransky ebenfalls einen Elfmeter zugesprochen, den Gashi souverän zum 2:1-Pausenstand einschiebt.

Wende nach dem Seitenwechsel

Nach dem Wiederanpfiff kippt das Momentum vollständig zugunsten der Gäste, die mit deutlich mehr Zug zum Tor agieren und weitaus mehr Abschlüsse verzeichnen. Sebastian Michael Malinowski erzielt nach präziser Vorarbeit des auffälligen Gashi den verdienten Ausgleich (57.).

Nur wenige Augenblicke später schockt Nicolas Keckeisen die Heimmannschaft endgültig und befördert den Ball per Kopf zur erstmaligen Führung in die Maschen.

Das Spiel wird in dieser Phase zunehmend unruhiger und durch längere Behandlungsunterbrechungen, unter anderem für die Wels-Akteure Karim Conte und Paul Gobara, gestört.

Doppelpack und späte Entscheidung

In der Schlussphase sorgt erneut ein Strafstoß für die Vorentscheidung: Nach einem Foulspiel von Verhounig im eigenen Sechzehner tritt Gashi erneut an und schnürt seinen Doppelpack vom Punkt. Trotz einiger Offensivbemühungen, wie etwa durch einen gefährlichen Kopfball von Camara, findet Liefering keine Antwort mehr.

In den Schlussminuten, die von einer weiteren verletzungsbedingten Auswechslung von Lieferings Julian Hussauf geprägt sind, setzt Manuel Thurnwald tief in der Nachspielzeit (90.+6) den Schlusspunkt zum 2:5-Endstand.

Mit diesem eindrucksvollen Triumph verschafft sich der FC Hertha Wels wertvolle Luft und sammelt wichtige drei Punkte im dichten Mittelfeld der Liga. Das Team liegt auf Rang zehn.

Für den FC Liefering bedeutet die bittere Heimpleite einen empfindlichen Dämpfer im Bestreben, den Anschluss an das vordere Tabellendrittel herzustellen. Die "Jungbullen" belegen derzeit Rang sieben.

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