Tor gegen GAK: Rapid-Talent Elias Felber zeigt auf

 

Nach dem Spiel freute sich Elias Felber, dass der FAC die Rolle des Party-Crashers bei der Premiere des GAK in der HPYBET 2. Liga einnehmen konnte.

Der 20-Jährige durfte sich aber natürlich auch darüber freuen, dass er mit seinem Treffer zum 1:0 (<<<Highlight-VIDEO) wesentlichen Anteil am 2:0-Erfolg der Floridsdorfer im LAOLA1-Topspiel hatte.

Mit seinem ersten Tor im ersten Liga-Spiel für den Neo-Arbeitgeber gelang der Leihgabe des SK Rapid Wien gleich ein Statement.

"Das war eine Blitzaktion. Der Ball ist gekommen, ich habe nicht viel nachgedacht und ihn einfach reingemacht", grinst Felber und gesteht: "Ich bin ein Spieler, der eigentlich selten Tore schießt. Aber mal schauen, vielleicht wird das in dieser Saison eine Stärke von mir."

Noch keine Bundesliga-Chance bei Rapid

Eine Saison, die eine durchaus richtungsweisende für den Sohn von ORF-Fußballchef Andreas Felber werden sollte.

Bei Rapid führte er die zweite Mannschaft in der Regionalliga Ost als Kapitän aufs Feld und bekam im vergangenen Winter einen bis 2022 datierten Vertrag ausgehändigt. Eine Chance, sich in der Bundesliga zu bewähren, bekam er jedoch bis dato nicht.

Insofern ist nun die zweithöchste Spielklasse eine gute Bühne, um die Stärken einer breiteren Öffentlichkeit zu präsentieren - und das seien eben andere als die Torgefahr: "Meine großen Stärken sind auf jeden Fall die Übersicht und die Laufstärke. Das ist eher das, was mich ausmacht."

Felber betont, dass er in dieser Saison alles geben wird, denn die Hoffnung ist natürlich, sich für die Kampfmannschaft von Rapid in Stellung zu bringen: "Ich habe meinen Vertrag vor kurzem verlängert. Jetzt konzentriere ich mich aber auf die Aufgabe beim FAC. Das steht momentan an erster Stelle."

Angetan vom Tapetenwechsel

Der Tapetenwechsel gefällt dem zentralen Mittelfeldspieler bislang auch bestens: "Die Infrastruktur ist etwas ganz anderes als bei Rapid, aber mir taugt es irrsinnig bei diesem Verein. Es ist sehr familiär, jeder kennt sich. Wenn man in der Früh zum Training kommt, hat jeder ein Lächeln im Gesicht, wenn man wieder geht ebenso. Das ist extrem lässig."

"Das sind Entscheidungen, die ich nicht beeinflussen kann. Ich bin ständig mit Steffen Hofmann in Kontakt, er meldet sich jede Woche. Ich bin keinem böse."

Und auch bei den Floridsdorfern ist man von den ersten Eindrücken der Leihgabe angetan. Trainer Mario Handl schwärmt von der Einstellung Felbers, aber auch von seinen sportlichen Qualitäten: "Er hat eine irrsinnige Spielintelligenz, ist auch am Ball sehr gut. Er bringt also sehr viel mit. Gegen den GAK hat er gezeigt, dass er dieser Liga auch schon gerecht wird. Ich glaube, dass wir noch sehr viel Freude mit ihm haben werden."

Sollte diese Erwartungshaltung erfüllt werden, wird man sich in Hütteldorf Gedanken darüber machen müssen, wie man mit der Nachwuchshoffnung weiter plant. Im Rahmen der Vertragsverlängerung meinte Willi Schuldes:

"Elias ist aktuell das Paradebeispiel, wie es einst Maxi Wöber und Dejan Ljubicic waren, wie wir uns den internen Werdegang von jungen Spielern vorstellen. Ein Spieler, der von der U7 weg bis zu Rapid II alle Nachwuchsmannschaften durchlaufen ist und seine Ausbildung, in diesem Fall die Matura, in einer unserer Kooperationsschulen positiv absolviert hat. Er ist ein sehr spielstarker Sechser mit einem hohen Spielverständnis, der alle Fähigkeiten mit sich bringt, welche heutzutage auf dieser Position erforderlich sind."

Mehr der Papa als der Sportjournalist

Wie bewertet Felber selbst seine Perspektive in Grün-Weiß, und hat er das Gefühl, dass er bei Rapid bislang eine echte Chance bekam? "Das sind Entscheidungen, die ich nicht beeinflussen kann. Ich bin ständig mit Steffen Hofmann in Kontakt, er meldet sich jede Woche. Ich bin keinem böse. Ich bin jetzt beim FAC und überglücklich."

Überglücklich machte Felber am Sonntag mit Tor und guter Leistung wohl auch seine Eltern, die sich seinen FAC-Einstand natürlich nicht entgehen ließen und am FAC-Platz zugegen waren.

Den Scherz, dass sein Tor in Sport am Sonntag mehrmals gezeigt werden könnte, kontert er in aller Gelassenheit: "Das weiß ich nicht. Ich denke, ich werde genauso behandelt wie andere Spieler. Aber natürlich sind meine Eltern sicher überglücklich."

Dass sein Vater ein fester Bestandteil der heimischen Fußball-Szene ist, sei "weder Vor- noch Nachteil. Er ist Sportjournalist und mein Papa. Ich kenne ihn als meinen Papa."

Textquelle: © LAOLA1.at

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